"Ich habe keinen einzigen wirklich großen, relevanten Fall dabei", so der Münchner Rechtsanwalt Jan Olaf Leisner, den der Konzern engagiert hatte, gegenüber der "Welt". Er habe "eine Unmenge von Gesprächen" geführt und E-Mails erhalten. Die meisten Vorkommnisse, von denen Mitarbeiter berichtet hätten, seien strafrechtlich irrelevant. "Die Großen kommen aber noch", so Leisner. Mit Beschuldigten, gegen die ermittelt wird, spreche bisher nur die Staatsanwaltschaft. MAN soll den Bus- und Lkw-Verkauf über Jahre hinweg mit Schmiergeldern in die Höhe getrieben haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen über 100 Beschuldigte.
MAN: Mitarbeiter geben nur kleine Bestechungen zu
Nach Ende des Amnestieprogramms bei MAN scheinen keine relevanten Schmiergeldsünden geklärt zu sein.