Die Stadtwerke haben daher jetzt in einer Pressemitteilung mitgeteilt, welche Maßnahmen zum Thema Sicherheit der Busfahrer bereits umgesetzt wurden und umgesetzt werden sollen. 1. Zentraler Baustein in der Strategie der Stadtwerke bleibt: Deeskalation von kritischen Situationen. Deshalb werden die Deeskalationstrainings der Busfahrer weiter intensiviert. 2. Die Bargeldbestände auf den Bussen werden auf ein Minimum reduziert. Unterstützt wird dies durch die günstigeren Tickets im Vorverkauf und die intensivere Vermarktung der zahlreichen Abo-Tickets. 3. Die neun neuen Busse, die im Mai geliefert werden, werden mit Videosystemen ausgestattet. Parallel wird intensiv geprüft, ob weitere Fahrzeuge mit Videoüberwachung nachgerüstet werden können. 4. Mehr Stadtwerke-Präsenz durch mehr Ticketkontrolleure in den Bussen. Zusätzlich wird ein Konzept geprüft, Busbegleiter auf kritischen Linien oder Linienabschnitten einzusetzen. 5. Die Meldekette im Notfall optimieren und beschleunigen. Hier ist die Meldekette zwischen Busfahrer - Leitstelle - und Polizei gemeint. So ist auch ein intensiverer Einsatz von Streifenwagen bereits mit der Polizei vereinbart. 6. Das Einsatzfahrzeug der Verkehrsleitstelle wird abends verstärkt unterwegs sein.
Münster kümmert sich um Sicherheit der Fahrer
Von Januar 2008 bis März 2009 sind in Münsteraner Bussen bei 100.000 Fahrgästen täglich insgesamt 50 Strafdelikte aktenkundig. In diesen 50 Fällen finden sich vom Handy- und Taschendiebstahl auch Übergriffe auf die Busfahrer wieder.