Die Weiterempfehlungsquote der bisherigen Nutzer von 46 Prozent deutet auf eine hohe Loyalität zu Langstreckenbussen hin. Alles in allem entwickeln sich Fernbusse zunehmend zu einer attraktiven Mobilitätsalternative zur Bahn und dem Auto. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.000 Autofahrern in Deutschland durch die Nürnberger puls Marktforschung GmbH.
Laut Studie äußern vor allem jüngere Personen (bis 30 Jahren) mit 39 Prozent und Frauen mit 35 Prozent besonderes Interesse an Fernbussen. Die (noch) geringen Nutzerquoten von 24 und 17 Prozent bei diesen beiden Gruppen zeigen laut Studie das „enorme Wachstumspotenzial dieses neuen Verkehrsträgers“. Wie die Ergebnisse weiter zeigen, sind Fernbusse für 36 Prozent der Nutzer primär eine Alternative zur Bahn sowie zum Auto (33 Prozent). „Offensichtlich organisieren gerade jüngere Personen ihre individuelle Mobilität zunehmend so, dass sie mehrere verschiedene Verkehrsträger nutzen“, kommentiert puls Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner die Ergebnisse. Interessant sei, dass vor allem Fahrer der Marken BMW, Audi, Citroën und Peugeot Fernbusse nutzten, verstünden sich doch gerade diese Automobilhersteller immer stärker als Mobilitätsanbieter.
„Da sich der Nachfragetrend in Richtung multimodaler Mobilität rund ums Auto nicht aufhalten lässt, sollte die Automobilbranche diesen als Chance nutzen“, empfiehlt puls Chef Weßner. Von daher spreche nichts dagegen, gerade jüngere Einstiegskunden mit Kombinationsangeboten Auto (für Kurzstrecken) plus Fernbusse (für längere Strecken) bei ihren Mobilitätsbedürfnissen abzuholen und so auch für das Auto zu gewinnen. Die laut puls Studie überzeugende Weiterempfehlungsquote für Fernbusse von 46 Prozent spreche eine eindeutige Sprache. (ah)