In diesem Jahr werden in verschiedenen Ausbaustufen rund zwei Drittel aller SWB-Busse mit den neuen Anlagen ausgestattet; das Projekt wird 2012 abgeschlossen. SWB Bus und Bahn wird damit insgesamt weitere rund 450.000 Euro in die Sicherheit seiner Busflotte investieren. In den ersten 15 Bussen sind die Recorder, Monitore und Kameras bereits installiert. „Wir haben vorrangig die Nachtbusse mit den neuen Videoüberwachungsanlagen ausgestattet“, erläuterte SWB-Geschäftsführer Heinz Jürgen Reining. „Mit den neuen Videoschutzanlagen in den Bussen wollen wir das subjektive Sicherheitsgefühl unserer Fahrgäste und unseres Fahrpersonals erhöhen und präventiv auch potentielle Straftäter bereits im Vorfeld abschrecken.“ In Solobussen werden je vier Kameras und in Gelenkbussen je sechs Kameras installiert, die bis zu 100 Prozent den Innenraum des Fahrzeuges ausleuchten. Der Recorder befindet sich am Arbeitsplatz des Busfahrers. Ein Monitor empfängt vier Bilder der Kameras; der Busfahrer kann aber auch die Kameras einzeln aufschalten. Das digitale Material aller Kameras wird 48 Stunden gespeichert, bevor es wieder überschrieben wird. Der Fahrer kann aber eigenständig über eine Alarmtaste eine Überschreibung der Aufnahmen verhindern. Dann wird das Videomaterial fünf Minuten vor diesem Zeitpunkt und zehn Minuten danach langfristig gespeichert. (ah)
Neue Videoüberwachungsanlagen für SWB-Busse
SWB Bus und Bahn in Bonn hat am 1. Februar die ersten, neu installierten Videoüberwachungssysteme in den SWB-Nachtbussen aktiviert.