Zentrales Thema war die in diesem Maße nicht vorhersehbare Erhöhung der Dieselpreise, die viele mittelständische Busunternehmen in eine existenzbedrohende Situationen bringt. Der Kostenzuwachs von 40 Prozent innerhalb eines knappen Jahres, kann von den Unternehmen nicht aufgefangen werden, so Dieter Gauf. RDA und bdo forderten dringend Entlastung für die Unternehmen. Beispielsweise durch die Abschaffung der fiskalischen Wettbewerbsnachteile gegenüber dem Flugverkehr. Die exorbitanten Dieselpreiserhöhungen sowie die zusätzlichen Kosten und der administrative Aufwand durch die neue Lenk- und Ruhezeitenverordnung machen eine Entlastung der mittelständischen Busunternehmen umso dringender, so Gauf. Darüber hinaus plädierten RDA und bdo dafür, die ETS Versteigerungseinkünfte – Einbeziehung des Luftverkehrs in das System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten - zur Senkung der Steuern und Gebühren für klimafreundliche Verkehrsträger wie Bus und Bahn zu verwenden. Foto: v.l.: Patrick Döring, MdB, RDA-Hauptgeschäftsführer Dieter Gauf, bdo-Hauptgeschäftsführer Gunther Mörl, Ernst Burgbacher, MdB.
RDA und bdo beklagen Dieselpreise
Zu einem Gespräch mit Ernst Burgbacher, MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer und tourismuspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion sowie weiteren FDP-Vertretern trafen sich die Hauptgeschäftsführer von RDA und bdo, Dieter Gauf und Gunther Mörl, am 29. Mai in Berlin.