Salzburg AG präsentiert neue Obusflotte

11.01.2011 17:11 Uhr
Solaris Trollino der Salzburg AG
© Foto: Salzburg AG

Ende Dezember 2010 wurden in Salzburg acht neue Obusse der Marke Solaris Trollino präsentiert.

Bis 2012 sollen im Namen der Salzburg AG 25 Stück durch die Stadt fahren. Bürgermeister Heinz Schaden nahm die Gelegenheit wahr und verlieh dem StadtBus das Salzburger Stadtwappen. Damit erkennt die Stadt Salzburg den hohen Wert des öffentlichen Verkehrsmittels an. „Der Stadtbus ist aus unserer Stadt nicht mehr wegzudenken, er ist tragender Teil des städtischen Verkehrssystems und wird auch in einer Zukunft von steigendem Individualverkehr nicht an Attraktivität einbüßen – im Gegenteil", sagte Schaden und betonte, dass die Stadt jährlich über zehn Millionen Euro refinanziert, um den Fahrgästen dieses von CO2-Emissionen freie Transportmittel bieten zu können. Seit Herbst 2009 waren bereits drei der Obusse auf den Straßen unterwegs, um die neue Generation im Dauertest zu erproben. Bei der Produktion der Serienfahrzeuge werden zahlreiche Anregungen von Fahrgästen und Mitarbeitern eingearbeitet. So ist zum Beispiel die Klimaanlage nun geräuschärmer, die Obusse bremsen sanfter. Alle Haltestangen haben jetzt gelbe Markierungen, die sie für Sehbehinderte leichter erkennbar machen. Nicht nur Fahrgäste schätzen die Vorteile des neuen Obusses, auch die Obuslenker profitieren: Eine bewegliche Glastrennwand zwischen Fahrerstand und Eingangsbereich gewährleistet, dass dieser während der Fahrt nicht behindert wird. Eine individuell steuerbare Fahrer-Klimaanlage sorgt im Sommer für einen kühlen Kopf und im Winter für warme Füße. Auch der Stauraum wurde vergrößert: Über dem Fahrersitz wurden Boxen angebracht, in denen der Obusfahrer seine persönlichen Sachen unterbringen kann. Von den Erfahrungen, die der StadtBus seit 70 Jahren sammelt, profitieren nicht nur die Salzburgerinnen und Salzburger. Im Rahmen des EU-Projektes „Trolley“ lässt der StadtBus in den nächsten zwei Jahren verschiedene EU-Länder an seinem Wissen teilhaben und hilft mit, den Obus als ökologisches und ökonomisches Verkehrsmittel noch populärer zu machen. (ah)

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