Zum Thema „Innovationen querfeldein – Ländliche Räume neu gedacht“ liefert das Projekt in der Kategorie Wirtschaft eine Antwort auf die Frage, wie mit einer Kombination aus Personen- und Warenbeförderung die Mobilität auch in strukturschwachen Regionen gewährleistet werden kann. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer Exkursion mit dem KombiBus von Kerkow nach Felchow mit anschließender Feierstunde im Landhotel statt. Die Auszeichnung nimmt Lars Boehme, Geschäftsführer der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft mbH, von Ines Blankenburg, Deutsche Bank, entgegen. Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, wird ein Grußwort halten.
In die Linienbusse der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft steigen nicht nur Fahrgäste ein. Sie transportieren auch Pakete oder Tiefkühlkost bis ins entlegenste Dorf. Als KombiBusse bedienen sie dabei flächendeckend alle Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrsnetzes. So werden Geschäfte, Restaurants und Unternehmen mehrmals am Tag beliefert – und Radverleiher bekommen ihre Mieträder schnell zurück. Für die dünn besiedelte Region lohnt sich der KombiBus: Unternehmen sparen lange Wege und Kosten für Wareneinkauf oder -versand. Und vor Ort können sich die Kunden darauf verlassen, dass die Regale stets gut gefüllt sind.
Das prämierte Projekt ist einer der 100 Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. In diesem Jahr zeichnen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank gemeinsam Ideen und Projekte aus, die einen positiven Beitrag zur Gestaltung der ländlichen Räume und Regionen liefern und sie fit für die Zukunft machen. Mehr Informationen zu allen Preisträgern finden Sie unter http://www.ausgezeichnete-orte.de. (ah)