Üstra reagiert auf EU-Richtlinie

03.12.2007 07:37 Uhr
Rollstuhlfahrer
© Foto: Mercedes-Benz

Als eines der ersten Verkehrsunternehmen in Deutschland hat die Üstra auf die Richtlinie der Europäischen Union reagiert, der zufolge in Linienbussen neueren Baujahrs nur maximal ein Fahrgast im Rollstuhl befördert werden darf.

Die Hannoverschen Verkehrsbetriebe haben begonnen, ihre von dieser Richtlinie betroffenen 21 neuesten Busse vom Typ Solaris Urbino mit einem zweiten Aufstellplatz für Rollstühle auszurüsten, der den Vorschriften der EU entspricht. Die umgebauten Busse werden ab Januar 2008 im Linienbetrieb eingesetzt. Die EU hatte in ihrer Richtlinie vorgeschrieben, wie die Aufstellplätze der Rollstuhlfahrer in den Linienbussen beschaffen sein müssen. Dazu gehört eine gepolsterte Lehne, um den Rollstuhl vor dem Stürzen beispielsweise bei Notbremsungen zu schützen. Durch den Ersatz einer feststehenden Querbank mit drei Sitzplätzen durch Klappsitze konnte im Mittelteil des Busses der Raum für den zweiten Rollstuhl geschaffen werden. Die Umbaukosten pro Fahrzeug betragen circa 4.000 Euro. „Mit dieser sofortigen Investition in den Umbau der Busse haben wir so schnell wie möglich auf die Problematik reagiert“, erklärte dazu Wilhelm Lindenberg, im Vorstand der Üstra zuständig für den Betrieb.

MEISTGELESEN


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

WEITERLESEN



NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


www.omnibusrevue.de ist das Online-Portal der monatlich erscheinenden Zeitschrift OMNIBUSREVUE aus dem Verlag Heinrich Vogel, die sich an Verkehrsunternehmen bzw. Busunternehmer und Reiseveranstalter in Deutschland, Österreich und der Schweiz richtet. Sie berichtet über Trends, verkehrspolitische und rechtliche Themen sowie Neuigkeiten aus den Bereichen Management, Technik, Touristik und Handel.