Der Verkehrsclub Deutschland e.V. VCD begrüßt die elf neuen Umweltzonen als klares Signal für die bundesweite Feinstaubbekämpfung. Seit 1. Oktober gelten in zahlreichen Städten des Ruhrgebiets - darunter Dortmund, Essen und Gelsenkirchen - sowie in Frankfurt am Main und München großflächige Zufahrtsbeschränkungen für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß. "Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu sauberer Luft für alle", kommentiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand den Start der Umweltzonen. Er ist sicher: "Mit der Verschärfung der Zufahrtsbedingungen in den Folgejahren werden sie sich als wirkungsvolle Maßnahme gegen krankmachenden Feinstaub erweisen." Vorbildlich seien die Regelungen in Berlin und Hannover, wo ab 2010 nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Umweltzone fahren dürfen. Aus Sicht des VCD sollte diese Regelung möglichst schnell für alle Umweltzonen gelten. Damit würde auch der Druck erhöht, alle Lkw und Transporter mit geschlossenen Partikelfiltern auszustatten. Denn bisher seien Nutzfahrzeuge bei der Feinstaubbekämpfung viel zu wenig berücksichtigt worden. Einen zusätzlichen Anreiz für die Nachrüstung von Nutzfahrzeugen mit Partikelfiltern könne ein entsprechendes Förderprogramm geben, dass die Bundesregierung jetzt schnell auflegen müsse.
VCD fordert weitere Zufahrtsbeschränkungen
Elf neue Umweltzonen am 1. Oktober bundesweit gestartet.