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VDV: Zusammenarbeit in der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität

© Foto: VDV/Bildschön

Der VDV, selbst Mitglied in der Arbeitsgruppe eins der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität, sieht im jetzt vorliegenden Zwischenbericht einen ersten Schritt in die richtige Richtung, um die Klimaschutzziele im Verkehrssektor bis 2030 zu erreichen.


Datum:
07.04.2019
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Der Branchenverband des öffentlichen Verkehrs und des Schienengüterverkehrs in Deutschland bewertet die bisherige Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen deshalb nach eigenen Aussagen insgesamt als konstruktiv und lösungsorientiert.

Gleichwohl sei klar, dass nun weitere Schritte folgen müssten und der Austausch im Rahmen der NPM daher dringend weitergeführt werden müsse. „Wir können die negative öffentliche Einschätzung zum Zwischenbericht der Arbeitsgruppe nicht ganz nachvollziehen und teilen diese so auch nicht. Natürlich sind die gemeinsam diskutierten Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Austoßes im Verkehr noch nicht bis ins letzte Detail ausgearbeitet und abgestimmt. Allen Teilnehmern der Kommission ist vollkommen bewusst, dass die Arbeit an dieser Stelle nicht endet, sondern eigentlich erst beginnt. Und zwar weiterhin unter großem Zeitdruck, da der Verkehrssektor bislang noch keinen nennenswerten Beitrag zur Reduktion der Emissionen erbracht hat. Es ist wenig hilfreich, wenn die Maßnahmen schon zu Beginn der nun anstehenden Umsetzung kleingeredet und negativ bewertet werden. So kommen wir in Sachen Verkehrswende nicht voran. Kein Verkehrsträger kann die Klimaziele im Verkehr alleine erreichen und ohne Kompromisse beziehungsweise Konsens wird das nicht funktionieren", erlkärte VDV-Präsident Ingo Wortmann.

Der VDV verwies in diesem Zusammenhang auf einige wesentliche Ergebnisse, die im Zwischenbericht der Arbeitsgruppe stehen und mit denen die klimafreundlichen, effizienten Verkehrsträger Eisenbahn und ÖPNV maßgeblich gestärkt werden sollen. Dabei handle es sich im Kern um Maßnahmen zum Infrastruktur- und Kapazitätsausbau, denn in diesen Feldern liegen die größten Herausforderungen für die Branche, um weiter wachsen zu können und Marktanteile hinzuzugewinnen.

Zu ihnen gehören unter anderem die Busförderung für den Busausbau und die Förderung von e-Ladestationen. Mit den geforderten Maßnahmen könne gelingen, den Marktanteil bis 2030 im öffentlichen Personenverkehr (Eisenbahn und ÖPNV) auf 20 Prozent und im Schienengüterverkehr sogar auf 25 Prozent zu steigern. „Diese Maßnahmen zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs und des Schienengüterverkehrs wurden von der Arbeitsgruppe eins als Grundbausteine für die weiter abzustimmenden Maßnahmenbündel gesetzt. Es geht hierbei also nicht mehr um die Frage ob, sondern wie diese Maßnahmen nun bis 2030 umgesetzt werden können", erläuterte Wortmann abschließend. (ts)

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