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WBO: Vision Zero könnte als erstes beim Bus Wirklichkeit werden

Sicherheit steht beim Schulbusverkehr stets an vorderster Stelle (Symbolbild)
© Foto: Hermann/stock.adobe.com

Der Schulbus-Check in Baden-Württemberg ist ein weiterer Baustein, mit dem die Busbranche ihrer großen Verantwortung für die Fahrgäste gerecht wird.


Datum:
09.08.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Mit der landesweiten AktionSchulbus-Check“ unterstützt der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) zusammen mit den Prüforganisationen Dekra und TÜV Süd zum elften Mal in Folge die gemeinsamen Bemühungen um Verkehrssicherheit. Omnibusse sind unverändert das sicherste Straßenverkehrsmittel und kommen somit der „Vision Zero“, also einer Reduktion der Verkehrstoten auf null, am nächsten.

Das technische Sicherheitsnetz bei Omnibussen ist in Deutschland eng gestrickt, deutlich enger als beim Pkw. Zusätzlich zu einer jährlichen Hauptuntersuchung (HU), die beim Pkw in der Regel alle zwei Jahre erfolgt, kommt alle drei Monate eine Sicherheitsprüfung (SP) hinzu. Der freiwillige Schulbus-Check setzt nochmal einen drauf und fokussiert auf weitere Themen, die der Gesetzgeber nicht zur Überprüfung vorschreibt, die aber für eine sichere Schülerbeförderung sinnvoll sind.

Neben Prüfkriterien wie Bremsen, Reifen, Einklemmsicherung der Türen, Lichtanlagen, Motorraum, Unterboden der Fahrzeuge sowie Achsen und Lenkung werden insbesondere die Haltegriffe in Kinderhöhe, gegebenenfalls Schulbusschilder oder auch zusätzliche Blinkleuchten sowie spezielle Spiegel für die Rundumsicht des Fahrpersonals inspiziert. Darüber hinaus unterziehen die Prüfingenieure auch die im freigestellten Schülerverkehr eingesetzten Kleinbusse den Prüfinhalten des Checks.

Busse in der Regel mängelfrei und technisch top

„Bei den am Schulbus-Check teilnehmenden Busunternehmen merken wir, dass die Sicherheit an vorderster Stelle steht“, sagte Bernd Wagner, Leiter des Qualitätsmanagement Fahrzeugprüfwesen bei der Dekra. „Die Busse, die wir bisher im Rahmen der Aktion überprüft haben, waren in der Regel mängelfrei, technisch top und damit sicher“, so sein vorläufiges Fazit.

„Die Unfallzahlen legen nahe, dass die Vision Zero als erstes beim Bus Wirklichkeit werden kann“, meint Witgar Weber, Geschäftsführer des WBO. „Wir haben den Schulbus-Check vor elf Jahren ins Leben gerufen, um die hohe Sicherheit beim Bus ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken“, sagte Weber. „Er ist ein weiterer Baustein, mit dem die Busbranche ihrer großen Verantwortung für die Fahrgäste gerecht wird – insbesondere den Jüngsten unter ihnen.“

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