Mega-Schmerzensgeld nach Querschnittslähmung

© Foto: Picture-Factory/stock.adobe.com

Ein Schmerzensgeld von 400.000 Euro für extrem schwere Unfallfolgen hat das Landgericht Frankenthal ausgesprochen. In Deutschland sind derart hohe Summen ungewöhnlich.


Datum:
20.02.2020

NOCH KEINE Kommentare

jetzt mitdiskutieren


Im Fall kam ein Fahrer betrunken mit 1,1 Promille Blutalkoholgehalt von der Straße ab. Sein Beifahrer verletzte sich beim Unfall so schwer, dass er künftig querschnittgelähmt ist. Er leidet psychisch erheblich unter den Unfallfolgen und muss in einem Pflegeheim leben.

Das Landgericht setzte aufgrund der drastischen Konsequenzen ein Schmerzensgeld von 400.000 Euro fest. Einwände der beklagten Versicherung – das Opfer sei nicht angeschnallt gewesen und hätte die Alkoholisierung des Fahrers nach gemeinsamem „Vorglühen“ erkennen müssen – ließ das Gericht nicht gelten. Das alles habe sich nicht aufklären lassen.

Landgericht Frankenthal (Pfalz)

Aktenzeichen 4 O 494/15

(tc)

MEISTGELESEN


KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


www.omnibusrevue.de ist das Online-Portal der monatlich erscheinenden Zeitschrift OMNIBUSREVUE aus dem Verlag Heinrich Vogel, die sich an Verkehrsunternehmen bzw. Busunternehmer und Reiseveranstalter in Deutschland, Österreich und der Schweiz richtet. Sie berichtet über Trends, verkehrspolitische und rechtliche Themen sowie Neuigkeiten aus den Bereichen Management, Technik, Touristik und Handel.