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Alternative Antriebe: Regensburg bekommt sechs E-Citaro

Die E-Citaro für Regensburg sind mit Festkörper-Batterien ausgestattet
© Foto: Daimler

In den Straßen von Regensburg kommen sechs neue E-Busse zum Einsatz, in den kommenden Jahren soll die ganze Busflotte auf alternative Antriebe umgestellt werden.


Datum:
01.07.2021
Autor:
Thomas Burgert
1 Kommentare

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Der Regensburger Verkehrsbetrieb nimmt sechs E-Busse vom Typ E-Citaro von Mercedes-Benz in Betrieb. Der Einsatz der Elektrobusse ist Teil der Strategie, die Busflotte des Unternehmens mit Namen „das Stadtwerk.Mobilität“ auf alternative Antriebe umzustellen. Die Regensburger Verkehrsbetriebe (RVB) wurden 2018 in das Stadtwerk Regensburg Mobilität umbenannt und ist eine 100prozentige Tochter der Stadtwerk Regensburg Gesellschaft. Das Unternehmen hält zudem 50 Prozent der Anteile an der Regensburger Verkehrsverbund GmbH (RVV).

Insgesamt hat das Verkehrsunternehmen 120 Stadtbusse, die auf emissionsfreie Antriebsformen umgestellt werden sollen. Die 120 Stadtbusse legen täglich rund 15.000 Kilometer zurück. Bis zu 90.000 Fahrgäste nutzen in Regensburg täglich die Busse des Stadtwerks.

Bei den sechs E-Citaro handelt es sich um zweitürige Solobusse mit Festkörper-Batterien. Sie verfügen über eine hohe Energiekapazität, sind sehr langlebig und kommen umweltschonend ohne Nickel, Mangan und Kobalt aus. Aufgeladen werden die Batterien der Stadtbusse im Depot. Sie sind zu diesem Zweck mit Steckdosen auf beiden Fahrzeugseiten ausgestattet.

In Sachen Sicherheitstechnik sind die E-Busse mit dem Abbiege-Assistenten Sideguard Assist, dem aktiven Bremsassistenten Preventive Brake Assist und der Reifendruckkontrolle TPM ausgestattet. Die Fahrgäste nehmen auf stoffgepolsterten Sitzen Platz, die Seitenwände sind innen wohnlich mit Nadelfilz ausgeschlagen. Die Fahrer profitieren unter anderem von einem klimatisierten Sitz und einer Kühlbox. Die Schwenkschiebetür am Einstieg zwei soll für einen schnellen Fahrgastwechsels an Haltestellen sorgen.

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KOMMENTARE


e-motion

09.07.2021 - 18:23 Uhr

Vom Stadtrat angenommen wurde der „Masterplan Regensburg, Berechnung der NO2-Immissionsminderung ...“ vom November 2018 mit Abb.6-4 zu Straßenabschnitten mit hoher Abgaslast. (1) Am äußersten nördlichen Bildrand abgeschnitten ist der einzige Straßenteil mit schlimmster Kategorie an Abgaslast. Dort ist eine Buslinie, die weitere überhöht belastete Straßen durchfährt: Gute Gründe, dort geplagte Anwohner vorrangig durch die neuen Elektrobusse zu entlasten? (2) Im Textteil des Masterplans wird ausgerechnet dieser einzige Straßenteil mit schlimmster Kategorie an Abgaslast ignoriert, nämlich die Lappersdorfer Straße. Für Stadtbahn übrigens reicht dort die Wohndichte nicht, aber durchaus für Elektrobus. Nachbessern? (3) Statt der veralteten Tradition des Linienendes am HBF führe der E-Bus dort (am entstehenden ZOB) besser weiter (in Richtung Uni). „BESSER WEITERfahren - weniger umsteigen am ZOB“ wäre eine pfiffige Regensburger Variante der Bundesbuskampagne „Besser weiter“. Noch besser: Am ZOB WEITER Bus fahren + auf Straßen mit schlimmster Abgaslast ELEKTRO-Bus fahren.


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