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Alternative Antriebe: Rurtalbus schafft Wasserstoffbusse an

Wolfgang Spelthahn (3. v.l.), Hans-Peter Geulen (Aachener Verkehrsverbund), Patricia Peill, Ralf Nolten (beide Mitglieder des Landtages), Jan-Oliver Mau und Nik Asbach (Rurtalbus / v.l.) bei der Präsentation der neuen Busse
© Foto: Landkreis Düren

Im Landkreis Düren setzt man beim Verkehrsunternehmen Rurtalbus auf dem Weg zur Wasserstoff-Modellregion auf Brennstoffzellenbusse im Linienverkehr.


Datum:
18.05.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Im Kreis Düren werden jetzt fünf mit Wasserstoff betriebene Busse beim Unternehmen Rurtalbus im Linienverkehr eingesetzt. Die neuen Fahrzeuge des portugiesischen Herstellers Caetano Bus bieten mehr Sitzplätze (36) als die bisher eingesetzten Busse und sind mit Klimaanlage und USB-Anschlüssen ausgestattet, erklärte der Aachener Verkehrsverbund (AVV).

Die Busse verfügen über eine Reichweite von rund 400 Kilometern und können nach Unternehmensangaben in rund neun Minuten betankt werden. Die Rurtalbus setzt bisher schon fünf batterieelektrische Busse im Stadtverkehr ein. Der Wasserstoff, den die Busse benötigen, kommt aus dem „Brainergy Park“ in Jülich, wo ein großer Solarpark entsteht, und ein Elektrolyseur errichtet wird, mit dem der Wasserstoff produziert wird. Zudem sind mehrere Wasserstofftankstellen geplant, die erste im Dürener Gewerbegebiet „Im Großen Tal“ an der Autobahn A 4 steht dabei kurz vor der Fertigstellung.

Von nun an sollen jedes Jahr zehn weitere Wasserstoffbusse hinzukommen, sagten Jan-Oliver Mau und Nik Asbach, die beiden Geschäftsführer von Rurtalbus. Schon jetzt seien die Busse wirtschaftlich zu betreiben, betonen sie. Angesichts des hohen Dieselpreises lohne es sich, "Wasserstoff zu tanken". Die Anschaffung der Busse wird finanziell gefördert. Insgesamt förderte der Nahverkehr Rheinland (NVR) deren Anschaffung mit 1,3 Millionen Euro.

„Wir gehen heute einen weiteren großen Schritt auf dem Weg zur Wasserstoff-Modellregion“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Vorstellung der Busse. Es sei außerdem ein weiterer Schritt zur Klimaneutralität des Kreises, die „wir bis 2035 anstreben“, so der Landrat abschließend.

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