Daimler Buses: Schutz für Fahrer und Insassen

© Foto: Daimler

Daimler Buses setzt in seinen Fahrzeugen bei der Bekämpfung des Coronavirus und zum Schutz der Insassen auf einen hohen Frischluftanteil, auf raschen Luftwechsel und auf antivirale Hochleistungspartikelfilter.


Datum:
27.10.2020
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
3 min

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Die Wirksamkeit dieser Schutzmaßnahmen bestätigt auch der Untersuchungsbericht des Hermann-Rietschel-Instituts der Technischen Universität Berlin in einer Studie, schreibt Daimler in einer aktuellen Pressemitteilung. „Die Situation in Reisebussen mit einem raschen Luftwechsel ist im Vergleich zu anderen täglichen Situationen nicht besonders kritisch für die Fahrgäste zu bewerten, sofern die AHA-Regeln eingehalten werden. Es besteht also nur ein sehr geringes Risiko, selbst wenn ein Infizierter Teil einer Reisegruppe sein sollte“, erklärt Prof. Dr. Martin Kriegel, Leiter des Instituts. Und Gustav Tuschen, Leiter Entwicklung Daimler Buses, fügt hinzu: „Diese Studie der TU Berlin hat gezeigt, dass die Maßnahmen in unseren Omnibussen, wie beispielsweise der Einsatz von Aktivfiltern mit antiviraler Beschichtung, den Bus-Tourismus sicherer machen kann. Deshalb geben wir diese Filtertechnologie und die Erkenntnisse aus der Studie auch für Wettbewerber frei.“

Entlüftung über Fahrzeugboden

Die serienmäßig verbauten, vollautomatischen Klimaanlagen tragen laut Studie wesentlich zur Erhöhung der Sicherheit der Insassen in den Bussen der Marken Mercedes-Benz und Setra bei. Denn sie sollen durch einen raschen Luftaustausch die Ansteckungsgefahr an Bord verringern. Durch die Entlüftung über den Fußraum entsteht in Hochboden-Fahrzeugen und Hochdecker-Reisebussen ein stetiger Luftaustausch, der so vor einer erhöhten Aerosole-Konzentration schützt. Zudem sollen neue Aktivfilter die Wirkung in den Klimasystemen der Omnibusse von Mercedes-Benz und Setra erheblich steigern. Denn diese mehrlagig progressiv aufgebauten Hochleistungs-Partikelfilter verfügen zusätzlich über eine antivirale Funktionsschicht, die feinste Aerosole filtert. Die neuen Aktivfilter werden sowohl für die Dachklimaanlage, für die Umluftfilter als auch für die Front-Klimabox verwendet. Auf diese Weise werden bis zu 99 Prozent der Aerosole herausgefiltert. „Durch den Einsatz von Hochleistungspartikelfiltern ist die Konzentration dadurch auch im Umluftbetrieb sehr niedrig. Der angenommene kritische Wert von 3.000 Aerosolen, die zu einer Infektion führen können, wird auch nach vier Stunden im Bus nicht erreicht“, sagt Kriegel.

Die neuen Hochleistungs-Partikelfilter mit antiviraler Funktionsschicht sind verfügbar für alle Reisebusse inklusive Doppeldecker und alle Hochboden-Überlandfahrzeuge. Bis zum Jahresende sollen Stadtbusse sowie alle Low-Entry-Busse beider Marken mit den neuen Aktivfiltern ausgerüstet werden können. Die entsprechend ausgerüsteten Fahrzeuge werden dann mit einem gut sichtbaren Aufkleber im Einstiegsbereich gekennzeichnet.

Fahrerschutztüren für alle Omnibusse von Mercedes-Benz und Setra

Auch die Fahrer der Omnibusse sind in der Pandemie nun umfassend geschützt. Um Tröpfcheninfektionen zu verhindern, hat Daimler Buses Fahrerschutztüren aus Sicherheitsglas und aus dem hochwertigen Kunststoff Polycarbonat für Stadt-, Überlandlinien- und die Reisebusse der beiden Marken Mercedes-Benz und Setra entwickelt. Diese Fahrerschutztüren sind für Neufahrzeuge sowie auch als Nachrüstlösungen verfügbar.

Auch für die Fahrt mit Omnibussen gilt stets: Die Handhygiene ist wichtig. Daimler Buses bietet deshalb ausschließlich kontaktlose Desinfektionsmittel-Spender an, die an den Türdrehgestellen montiert sind. Diese kontaktlosen Spender verhindern, dass die Hände der Nutzer mit den Geräten in Berührung kommen.

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