Eberspächer: Lösungen für den Virenschutz vorgestellt

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Klimaspezialist Eberspächer hat drei Lösungen vorgestellt, mit denen die Luft in Reise- und Linienbussen wirksam gereinigt werden kann.


Datum:
23.02.2021
Autor:
Sascha Böhnke/Eberspächer
Lesezeit: 
1 min

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So sollen verunreinigte Wassertröpfchen werden durch Partikelfilter und elektronische Luftreiniger (Polarised Media Electronic Air Cleaner) in der Klimaanlage des Busses abgefangen werden. Die UV-C-LED-Module seien eine ideale Lösung um die Viren unschädlich zu machen. Drei Lösungen, hier einzeln vorgestellt:

Bei dem Partikelfilter handelt es sich um einen Plisseefilter, der neben dem Verdampfer angebracht wird und den vorhandenen PU-Schaumfilter für eine geringe bis mittlere Filterfeinheit ersetzt. Neben Staub, Pollen, Schimmel und Ruß werden in diesen Filtern auch die Wassertröpfchen zurückgehalten, in denen sich Viren über Aerosole verbreiten. Wassertröpfchen sind zwischen 0,6 und 10 µm groß: Partikelfilter von Eberspächer können bis zu 74 Prozent der Partikel bis zu einer Größe von 0,5 µm und bis zu 90 Prozent der Partikel bis 10 µm zurückhalten. Die Filter werden in die Aufdachklima-anlage des Busses integriert.

Der elektronische Luftreiniger mit Medienpolarisierung (Polarised Media Electronic Air Cleaner, EAC) bietet eine mittlere bis hohe Filterfeinheit. Im Vergleich zu Partikelfiltern kann er laut Hersteller Partikel noch wirksamer abscheiden und bis zu 97 Prozent der Partikel bis 0,3 µm und bis zu 99 Prozent der Partikel bis 10 µm entfernen. Der EAC stellt eine hocheffiziente Filtrationslösung mit niedrigem statischem Druckverlust dar. Er wird in das Rückluftgitter unter der Klimaanlage eingebaut und läuft bei Einschalten der Klimaanlage automatisch an. Eberspächer bietet den EAC in sieben verschiedenen Größen vor allem für integrierte Anlagen an und setzt diese Lösung bereits seit mehreren Jahren erfolgreich bei Kunden ein.

Schließlich bietet Eberspächer UV-C LED Module an. 100 Prozent der Innen-raumluft im Bus, die durch die Klimaanlage geschleust wird, wird behandelt und bis zu 99,9 Prozent davon durch die UV-C LED Module entkeimt. Sie bestehen aus vier bis sechs Einzelmodulen mit bis zu 198 UVC-LEDs, mit denen Viren im Luftstrom unschädlich gemacht werden können. Unabhängige Prüfungen bestätigten laut Eberspächer die Eignung für die Bekämpfung von Influenzaviren (H1N1 und H3N2). Die Module können entweder in die Dachklimaanlage oder die Luftkanäle des Busses integriert werden. Dadurch kann diese Lösung an nahezu alle Klimaanlagentypen angepasst werden. Eine eingebaute Kontrollleuchte signalisiert Fahrgästen und Fahrer des Busses, dass die Module eingeschaltet sind, ohne sich direkt der UV-C-Strahlung auszusetzen.

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