Nach Abschluss der Testreihe werden in diesem Jahr insgesamt vier H2-Busse für den Linienverkehr an die Verkehrsbetriebe RVK in Hürth und GVB in Amsterdam übergeben. Der Bus wurde bereits seit Oktober 2010 in seiner Gesamtfunktion überprüft. Im November und Dezember 2010 wurden einige Fahrversuche bei Eis, Schnee und Kälte bis minus 17 Grad durchgeführt. Bei diesen extremen Witterungsbedingungen zeigten die Prüfungen und Versuche positive Ergebnisse, so die Vossloh Kiepe GmbH in einer Pressemitteilung. Ziel des Projekts sei es, einen idealen Prototypen zu schaffen. Dieser solle mit minimalem Energieeinsatz betrieben werden und gleichzeitig sollten Brennstoffzelle und Energiespeicher eine möglichst lange Lebensdauer erreichen. Um dies zu erfüllen, würden weitere Erprobungen und Optimierungen durchgeführt, denn gerade das Tripel-Hybrid-System (Drei Energiequellen: Brennstoffzelle, NiMH-Batterie und Kondensator) bedürfe einer umfassenden Abstimmung und genauen Einstellung. Brennstoffzellenbusse fahren völlig schadstofffrei: Es entsteht lediglich Wasserdampf anstelle von Kohlendioxid. (ah)
Erfolgreiche Testfahrten für Brennstoffzellen-Bus
Der erste Brennstoffzellen-Bus des deutsch-niederländischen Konsortiums Vossloh Kiepe, APTS und Hoppecke fährt seit Januar zu Testzwecken durch die niederländische Stadt Helmond.