Ermittlungen zu Busunglück eingestellt

12.08.2009 12:42 Uhr
Ermittlungen zu Busunglück eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat die Ermittlungen nach dem schweren Busunglück Anfang November 2008 auf der A 2 bei Hannover eingestellt.

Das Feuer im Bus, bei dem 20 Menschen starben, sei durch einen Kurzschluss in dem Kabelbaum entstanden, der die Bordküche des Reisebusses mit Strom versorgt, erklärt die Staatsanwaltschaft. Von dort breitete es sich über die Toilettenkabine bis in den Fahrgastraum aus. Wodurch der Kurzschluss ausgelöst wurde, konnten die Sachverständigen des TÜV Nord nicht klären. Menschliches Versagen sei jedoch auszuschließen. Denn weder die Konstruktion des Kabelbaumes noch dessen Einbau sei fehlerhaft erfolgt. Das Busunternehmen habe zudem alle vorgeschriebenen Wartungsintervalle eingehalten. Auch den Busfahrer treffe kein Fehlverhalten. Nach Ausbruch des Feuers habe er sofort angehalten.

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