Der konsolidierte Konzernumsatz stieg um 4,2 Prozent auf 3,251 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,121 Milliarden Euro). Wechselkursbereinigt liegt das operative Wachstum bei 6,6 Prozent. Der Nutzfahrzeugbereich trug mit 1,966 Milliarden Euro (Vorjahr: 1.968 Milliarden Euro) rund 60 Prozent zum Umsatz bei. Durch deutliche Zuwächse in Europa, Südamerika und Asien wurde der Umsatzrückgang im nordamerikanischen Nutzfahrzeugbereich überkompensiert. Die Verschärfung der Abgasvorschriften in diesem Markt hat Knorr-Bremse mit einer Umsatzreduzierung in Höhe von rund 175 Millionen Euro belastet. Der Schwerpunkt der regionalen Umsatzverteilung lag auch 2007 mit 67 Prozent in Europa (Vorjahr: 63 Prozent). Ausblick auf das Jahr 2008: Der Knorr-Bremse Konzern ist gut ins Jahr 2008 gestartet und wird im laufenden Geschäfts-jahr weiter wachsen. Das Unternehmen geht von einem erneuten Anstieg des Umsatzes mindestens in der Größenordnung des abgelaufenen Jahres aus. In Europa erwartet der Konzern für beide Bereiche 2008 ein weiterhin gutes Marktumfeld, wobei der Nutzfahrzeugmarkt das sehr hohe Niveau von 2007 voraussichtlich noch übertreffen wird. In Nordamerika wird für den Erstausrüstermarkt bei Nutzfahrzeugen eine leichte Erholung erwartet. In Südamerika geht Knorr-Bremse von einem stabilen Geschäftsverlauf aus. In Asien ergeben sich für beide Unternehmensbereiche weiter gute Geschäftsperspektiven. Beide Bereiche, Systeme für Nutz- und für Schienenfahrzeuge, werden 2008 ihre lokalen Strukturen in Russland ausbauen. Das Joint Venture mit Kamaz, das den größten russischen Nutzfahrzeughersteller exklusiv und darüber hinaus weitere Hersteller in den GUS-Staaten beliefern wird, bedeutet eine wichtige Weichenstellung für die zukünftige Entwicklung der Nutzfahrzeugsparte von Knorr-Bremse auf dem russischen Markt. Foto: Knorr-Bremse-Chef Raimund Klinkner
Knorr-Bremse wächst weiter
Der Knorr-Bremse Konzern hat im Geschäftsjahr 2007 seinen Wachstumskurs fortgesetzt und neue Bestmarken bei Umsatz, Jahresüberschuss und Auftragseingang erreicht.