„Die übliche Anwendung des Maxi Train liegt im regionalen Busverkehr. Wir benötigen jedoch flexible Lösungen für innerstädtische Buslinien, die an bestimmten Zeiten des Tages besonders ausgelastet sind“, erläutert André Kränzke, Leiter Verkehrsbetrieb bei den Stadtwerken Osnabrück. Besonders die so genannte „Hochschullinie“ sei hier zu Vorlesungsbeginn und –ende stark ausgelastet. Momentan wird stadtwerkeintern der wirtschaftliche Einsatz des Maxi Train eruiert, der nicht unwesentlich davon abhängen wird, in Kooperation mit den Hochschulvertretungen die Kosten für das Semesterticket entsprechend anzuheben. „Vorstellbar ist die Anschaffung von drei Anhängern, wir erhalten im Sommer MAN-Fahrzeuge, die wir für den Anhängerbetrieb nachrüsten würden“, sagt Burkhard Kötter, der als Leiter der Werkstatt mit seinen Mitarbeitern den Testbetrieb intensiv begleitete. Pro Nachrüstung wären dann etwa 30.000 Euro und pro Anhänger noch mal 150.000 Euro fällig.
Maxi Train in Osnabrück
Die Stadtwerke Osnabrück haben den Maxi Train eine Woche lang im innerstädtischen Verkehr getestet. Es war kein ungewohnter Anblick, denn vor knapp 50 Jahren waren bereits Busanhängerzüge in der Stadt unterwegs.