Die Überlandbusse nahm Ulrich Jäger, Geschäftsführer Deutsche Bahn Ostwestfalen-Lippe-Bus OWL, von Dr. Ulrich Hesselmann, Geschäftsführer der Mercedes-Benz Minibus GmbH, in Empfang. Die 24 verkehrsroten Minis werden in den nächsten sechs Jahren vorrangig Linien für den Schülerverkehr in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen bedienen. Der Sprinter Transfer 55 ist mit einer Fahrzeuglänge 7.665 mm das Größte von insgesamt fünf Überland-Modellen im Mercedes-Benz Minibusprogramm. Er basiert auf dem mit 7.345 mm längsten Sprinter Kastenwagen-Modell, der im Dortmunder Minibuswerk zuerst um 30 cm verlängert und dann mit einem wohlproportionierten Omnibusheck inklusive großzügiger Gepäckraumklappe versehen wird. Der so vergrößerte und vollständig in Dortmund ausgebaute Fahrgastraum bietet komfortable Platzverhältnisse für bis zu 22 Fahrgäste. Die neuen Minibusse für OWL gehören zu den sichersten Fahrzeugen ihrer Klasse. Höhepunkt ist dabei das serienmäßige Elektronische Stabilitäts-Programm ESP mit Ladungs- und Schwerpunkt-Erkennung (Adaptives ESP). Ebenfalls Serie ist das Anti-Blockier-System ABS, die Antriebs-Schlupf-Regelung ASR, die Elektronische Bremskraft-Verteilung EBV und der Bremsassistent BAS. Für den kraftvollen Vortrieb zeichnet sich der OM 646 DE 22 LA verantwortlich. Der wirtschaftliche 4-Zylinder-Dieselmotor entwickelt 110 kW (150 PS) und erfüllt die EU-Abgasrichtlinie Euro 4. Serienmäßig verfügt der Sprinter Transfer 55 über einen Diesel-Partikelfilter. Ein Sechsgang-Schaltgetriebe übernimmt die Kraftübertragung.
Minibusflotte für DB Bahn
Am 5. Dezember 2008 sind im Dortmunder Mercedes-Benz Minibuswerk die letzten vier von insgesamt 24 baugleichen Sprinter Transfer 55 übergeben worden.