Laut einer Studie des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) tragen auch Schienenfahrzeuge einen bedeutenden Anteil zur Feinstaubbelastung PM10 bei. Die Emissionen liegen in der gleichen Größenordnung wie jene des Straßenverkehrs, erklärt der Verein. Die PM10-Emissionen resultieren aus dem Abrieb der Räder, Bremsen, Schienen und Fahrdraht. Der bei weitem größte Anteil der durch Schienenfahrzeuge verursachten Emissionen entstehe aber durch die Verwendung von Lokstreusand beziehungsweise Bremssand. In Österreich würden jährlich circa 8.000 Tonnen Quarzsand zu Feinstaub zermahlen und in die Luft verweht. Dieser Anteil weise wegen der Toxizität von Quarzstaub ein besonders hohes gesundheitliches Gefährdungspotential auf. Weitere Informationen: http://www.oevk.at
Schiene auch eine große Feinstaub-Quelle
Neue Studie des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik