Bei dem parallelen Hybrid unterstützt ein 150 kW starker Elektromotor den Dieselmotor. Die Energiespeicherung erfolgt in Supercaps, die auf dem Dach des Stadtbusses Platz finden. Der Hybridantrieb von Voith Turbo nutzt die bewährte Qualität des weltweit eingesetzten DIWA-Automatgetriebes und die langjährige Erfahrung von Voith bei der Entwicklung elektrischer Antriebssysteme. Beim DIWAhybrid unterstützt ein asynchroner Elektromotor den Dieselmotor beim Anfahren und Beschleunigen. Während des Bremsvorgangs arbeitet die Asynchronmaschine als Generator und wirkt wie ein Primärretarder, der den DIWA-Sekundärretarder optimal ergänzt. Dies erzeugt elektrische Energie, entlastet die Betriebsbremse, reduziert den Bremsenverschleiß und die daraus resultierende Feinstaubbelastung. Der DIWAhybrid ist bis zu 290 kW Eingangsleistung und 1 600 Nm Eingangsdrehmoment ausgelegt. Mit 150 kW elektrischer Antriebsleistung nimmt das DIWAhybrid-System dem Dieselmotor so viel Arbeit ab, dass dieser gegenüber konventionellen Dieselbussen deutlich kleiner ausgeführt werden kann. Im Urbino 18 DIWAhybrid kommt ein Cummins ISB6.7EV 250H zum Einsatz, der bei 6,7 Liter Hubraum 181 kW (246 PS) leistet und die EEV-Abgasnorm erfüllt. (Solaris/akp)
Solaris schickt Hybrid-Urbino in die Praxiserprobung
Der neue Urbino 18 DIWAhybrid von Solaris mit Parallelhybrid-Antrieb von Voith muss sich zurzeit in der Felderprobung bei der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG beweisen.