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Überlandbusse: ÖBB Postbus setzt auf den Intouro L

ÖBB Postbus hat sich mit dem Intouro L für die größte Ausführung der Baureihe entschieden
© Foto: Daimler Truck

ÖBB Postbus setzt beim Einsatz auf stark frequentierten Linien im Salzburger Land und der Steiermark auf die größte Ausführung des Intouro L.


Datum:
06.12.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
4 min
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Das Verkehrsunternehmen ÖBB Postbus hat 48 Überlandbusse vom Typ Mercedes‑Benz Intouro L in Betrieb genommen. Die rund 15 Meter langen Dreiachser werden im Salzburger Land (15 Fahrzeuge) sowie in der Steiermark (33 Omnibusse) eingesetzt. ÖBB Postbus hat sich für die größte Ausführung der Baureihe entschieden, den Intouro L, der sich mit 65 Sitzplätzen gerade für Linien mit hohem Fahrgastaufkommen eignet.

Auffallend für die Überlandbusse sind neben der markanten Lackierung die eleganten Integral-Außenspiegel. Sind Fahrgäste in ihrer Mobilität beeinträchtigt, unterstützt ein Hublift an der breiten zweiflügeligen hinteren Tür den Einstieg. Drinnen ist in Fahrtrichtung links eine Sondernutzungsfläche für Kinderwagen oder Rollstühle vorgesehen. Hier können Rollstühle mit der neuen Pilzkopfanbindung schnell und sicher fixiert werden.

Aktivfilter mit antiviraler Funktion

Die Busse sind mit der Aufdach-Klimaanlage EvoCool Basic ausgestattet. Sie verfügt über Aktivfilter mit antiviraler Funktion. Fahrer nehmen in einer klimatisierten Kabine hinter einer Tür mit Schutzscheibe Platz, die über die gesamte Türbreite geht. Sie haben einen ebenfalls klimatisierten Sitz und es gibt zusätzliche Ausstattungs-Komponenten wie eine heizbare Windschutzscheibe oder eine Video-Überwachung am Einstieg zwei, die den Arbeitsalltag vereinfachen sollen. Fahrer können zudem die Rückfahrkamera ebenfalls per Dauerschaltung auch bei Vorwärtsfahrt nutzen und sind somit jederzeit über das Geschehen unmittelbar hinter dem Omnibus informiert.

Eingesetzt werden die Omnibusse im Auftrag des Salzburger Verkehrsverbundes und des Steiermärkischen Verkehrsverbundes. Die Ausstattung der beiden Tranchen unterscheidet sich nur geringfügig. Durchweg übernimmt die Kombination aus Mercedes-Benz Motor OM 470 mit 290 kW (394 PS) und Sechsgang-Wandlerautomatik ZF Ecolife 2 im Verbund mit der Mercedes-Benz Omnibusachse RO 440 den Vortrieb.

ÖBB Postbus nutzt zudem die Übertragung von Fahrzeugdaten über das serienmäßige Bus Data Center. Das Unternehmen integriert die Fahrzeug- und Diagnosedaten über die Daimler Buses Cloud in seine eigenen Flottenmanagement-Systeme. Dadurch finde „eine effizientere Betriebssteuerung und technische Unterstützung des Fahrpersonals aus der Ferne statt“.

Busnetz mit rund 700 Überlandlinien

Insgesamt nahm ÖBB Postbus in den vergangenen zehn Jahren über 600 Busse von Mercedes‑Benz in die Fuhrparks auf. Das größte Busunternehmen Österreichs betreibt mit fast 2100 eigenen Bussen sowie weiteren Fahrzeugen von Tochter- und Subunternehmen den Großteil des Überlandbus-Netzes bis ins benachbarte Tschechien hinein.

Alle Omnibusse zusammen legen jährlich 140 Millionen Fahrzeugkilometer auf fast 30.000 Kursen mit fast 700 Überlandlinien und zirka 20.000 Haltestellen zurück. Postbus befördert im Jahr etwa 131 Millionen Reisende, davon sind rund 70 Prozent Schüler.

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