Besonders bei Geschäften in Russland, der Türkei, in Ägypten und in China sei die Bestechung von Regierungs- und Verwaltungsbeamten gang und gäbe gewesen, so die Justizbehörden. Wie verschiedene Medien berichten, steuern beide Seiten auf einen Vergleich zu. Daimler sei bereit, 185 Millionen Dollar zu zahlen. Die Niederlassungen in Deutschland un Russland würden sich zudem schuldig bekennen. Weder die Justizbehörde noch Daimler wollen dazu Stellung nehmen und verweisen auf den Prozessbeginn am 1. April. Die Behörden begannen ihre Ermittlungen, nachdem sich 2004 ein Ex-Daimler-Mitarbeiter an die US-Börsenaufsichtsbehörde wandte und erklärte, Daimler verfüge über Schwarzkonten für Bestechungsgelder und würde davon auch weltweit kräftig Gebrauch machen.
US-Ärger für Daimler
Daimler muss sich in den USA wegen Korruption verantworten. Die US-Justizbehörden bezichtigen den Autobauer, zwischen 1998 und 2008 in mindestens 22 Ländern Bestechungsgelder bezahlt zu haben.