US-Ärger für Daimler

24.03.2010 14:53 Uhr
Daimler
© Foto: Daimler

Daimler muss sich in den USA wegen Korruption verantworten. Die US-Justizbehörden bezichtigen den Autobauer, zwischen 1998 und 2008 in mindestens 22 Ländern Bestechungsgelder bezahlt zu haben.

Besonders bei Geschäften in Russland, der Türkei, in Ägypten und in China sei die Bestechung von Regierungs- und Verwaltungsbeamten gang und gäbe gewesen, so die Justizbehörden. Wie verschiedene Medien berichten, steuern beide Seiten auf einen Vergleich zu. Daimler sei bereit, 185 Millionen Dollar zu zahlen. Die Niederlassungen in Deutschland un Russland würden sich zudem schuldig bekennen. Weder die Justizbehörde noch Daimler wollen dazu Stellung nehmen und verweisen auf den Prozessbeginn am 1. April. Die Behörden begannen ihre Ermittlungen, nachdem sich 2004 ein Ex-Daimler-Mitarbeiter an die US-Börsenaufsichtsbehörde wandte und erklärte, Daimler verfüge über Schwarzkonten für Bestechungsgelder und würde davon auch weltweit kräftig Gebrauch machen.

MEISTGELESEN


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

WEITERLESEN



NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


www.omnibusrevue.de ist das Online-Portal der monatlich erscheinenden Zeitschrift OMNIBUSREVUE aus dem Verlag Heinrich Vogel, die sich an Verkehrsunternehmen bzw. Busunternehmer und Reiseveranstalter in Deutschland, Österreich und der Schweiz richtet. Sie berichtet über Trends, verkehrspolitische und rechtliche Themen sowie Neuigkeiten aus den Bereichen Management, Technik, Touristik und Handel.