Viseon-Trolleybusse für Saudi-Arabien

23.03.2010 08:22 Uhr
Viseon-Trolleybusse für Saudi-Arabien
© Foto: Viseon Bus GmbH

Die Viseon Bus GmbH hat gemeinsam mit dem spanischen Partner Sice aus Saudi-Arabien einen Auftrag für das Viseon Rapid Transit System RTS auf Basis elektrisch angetriebener Oberleitungsbusse erhalten.

Für das öffentliche Nahverkehrssystem, das den neuen Campus der King Saud University in Riad vernetzen soll, liefert der Hersteller zwölf Trolley-Gelenkbusse. Sice (Sociedad Ibérica de Construcciones Eléctricas, S.A.) wird die Infrastruktur, wie Oberleitungsnetz und Verkehrssteuerungssystem errichten. Viseon belebt damit die Partnerschaft mit dem spanischen Spezialisten für elektrische Verkehrssysteme neu. 2007 hatte Sice gemeinsam mit Neoplan ein Trolleybus-System in Barquisimeto, Venezuela, eingeführt. Die für die King Saud University bestimmten Fahrzeuge basieren auf dem von Viseon gefertigten Niederflur-Oberleitungsgelenkbus Neoplan Trolley mit einer Passagierkapazität von je 120 Personen. Die Busse sind rund 19,50 Meter lang und erhalten ein eigens entwickeltes Design im Tram-Stil mit einer spitz zulaufenden Front. Da in Riad häufig Umgebungstemperaturen von mehr als 50 Grad Celsius herrschen, stattet Viseon alle Fahrzeuge mit besonders leistungsstarken, in das elektrische Antriebskonzept integrierten Klimaanlagen sowie mit isolierenden Doppelglasscheiben und mit Luftschleiern an den Türen aus. Der Campus der neu errichteten King Saud bin Abdulaziz University for Health Sciences in Riad erstreckt sich über eine Fläche von fünf Quadratkilometern. Das Depot und die Servicewerksatt für die Trolleybusse sind auf dem Gelände untergebracht. Das Nahverkehrs-Projekt sieht eine emissionsfreie Verkehrszone innerhalb des Universitätsgeländes vor. Studenten, Mitarbeiter und Besucher des Campus sollen das Rapid Transit System mit seinen 24 Stationen künftig kostenlos nutzen können. Die Trolleybusse werden auf separaten Busstrecken auf dem Gelände verkehren. Der Auftrag aus Saudi-Arabien sieht die Lieferung der Busse bis Ende 2011 vor und umfasst ein Volumen von rund 13 Millionen Euro.

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