Corona-Pandemie: bdo stellt Restart-Konzept für Touristik vor

bdo-Präsident Karl Hülsmann betonte in seiner Ansprache die aktuellen Herausforderungen für die mittelständischen Betriebe
© Foto: bdo

Dem ersten digitalen Politik-Forum des Verbands mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am 24. Februar wohnten fast 500 Teilnehmer bei.


Datum:
24.02.2021
Autor:
Anja Kiewitt

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Sein >>Restart-Konzept für den Reisebusverkehr stellte der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) heute bei seinem ersten digitalen Politik-Forum mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und fast 500 Teilnehmern vor. Zum Restart der Branche sagte bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard: „Die Menschen wollen wieder mit Bussen verreisen. Wir brauchen daher endlich eine Perspektive für einen Neustart, abgestimmt mit unseren befreundeten Branchen wie der Hotellerie und der Gastronomie. Wir haben mit unserem zuständigen Ausschuss und den Landesverbänden eine solche Öffnungsstrategie für die Bustouristik ausgearbeitet.“

Verbesserte Rettungsmaßnahmen gefordert

Gleichzeitig erinnerte Leonard an die Notwendigkeit, die Branche in ÖPNV und Bustouristik in der anhaltenden Krise weiter zu stützen. bdo-Präsident Karl Hülsmann warb in diesem Zusammenhang für verlängerte und verbesserte Rettungsmaßnahmen zum Schutz der Firmen in der anhaltenden Pandemie. Er betonte die aktuellen Herausforderungen für die mittelständischen Betriebe, unter anderem aufgrund der laufenden Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) sowie in Folge der Umstellung auf alternative Antriebe im Zusammenhang mit der nationalen Umsetzung der Clean Vehicles Directive der EU. Zur Novellierung des PBefG sagte Hülsmann: „Die im derzeitigen PBefG-Entwurf vorgesehene Verpflichtung zur Preisgabe von sensiblen Unternehmensdaten würde einen fairen Wettbewerb im Sinne der Fahrgäste komplett unterbinden. Sie stellt zudem einen massiven Eingriff in die Rechte und die unternehmerischen Gestaltungsmöglichkeiten des Mittelstands dar – und brächte nicht zuletzt auch eine massive Überforderung vieler Betriebe mit sich.“ 

Dank an Verkehrsminister Scheuer

An Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gerichtet dankte Hülsmann nachdrücklich für die bisherigen Hilfen durch das BMVI. „Sie haben im vergangenen Jahr ganz frühzeitig und klug erkannt, welche Bedeutung die Busunternehmen in Deutschland für die Mobilität und die Umwelt haben. Und so hat Ihr Haus ein gesondertes Soforthilfeprogramm für die Reisebusunternehmen auf die Beine gestellt. Hiermit haben Sie erreicht, dass viele traditionelle Familienunternehmen es bis zu diesem Zeitpunkt geschafft haben. So wurden viele Arbeitsplätze gerettet. Dafür danken wir Ihnen ganz herzlich.“

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