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Flusskreuzfahrten: DRV sieht große Nachfrage für deutsche Ziele

Das Preisniveau bei Flusskreuzfahrten bezeichnet der DRV in diesem Jahr als stabil
© Foto: DCS Touristik

Für dieses Jahr rechnen die Anbieter mit einem Umsatzniveau und Gästevolumen wie im Vor-Corona-Jahr 2019, der DRV spricht von einem Comeback der Flusskreuzfahrten.


Datum:
21.07.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit: 
4 min
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In diesem Jahr würden Flusskreuzfahrten stark nachgefragt, besonders die Fahrtgebiete in Deutschland und entlang der Donau seien beliebt, berichtet Benjamin Krumpen, der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses Kreuzfahrt im Deutschen Reiseverband (DRV). „Genau wie bei anderen Reisearten sehen wir, dass die Reiselust der Kunden zurück ist und sie die Reisefreiheit nach zwei Jahren Pandemie in diesem Sommer wieder genießen wollen.“

Das beliebteste Fahrtgebiet in Deutschland ist laut DRV mit Abstand der Rhein. Die Mosel, der Main/Donau-Kanal und die Elbe folgen in der Beliebtheitsskala. „Die Schiffe sind sehr gut ausgelastet. Für dieses Jahr rechnen die Flussreiseanbieter mit einem Umsatzniveau und Gästevolumen wie im Vor-Corona-Jahr 2019 – gerade auf Deutschlands Flüssen und auf der Donau. Wir erleben ein Comeback der Flusskreuzfahrt“, sagte Krumpen. Noch etwas verhaltener entwickele sich das Geschäft auf Flüssen außerhalb Europas, aber auch hier sieht der DRV einen „klaren Trend nach oben“.

Vielversprechende Vorausbuchungen

Die Vorausbuchungen für das nächste Jahr entwickeln sich vor allem für deutsche Flüsse laut DRV ebenfalls „vielversprechend“. Dies insbesondere deshalb, weil Kreuzfahrtreisen im Allgemeinen eher langfristig reserviert werden. Bei den meisten Anbietern gibt es für 2023 bereits zahlreiche Frühbucherangebote. „Dass wieder verstärkt Reisen auf Flüssen gebucht werden, zeigt nicht nur die Beliebtheit der Flussreisen beim Kunden, sondern gibt auch den Anbietern wieder Zuversicht für die Zukunft und das wirtschaftliche Ergebnis betreffend“, zeigte sich Krumpen optimistisch.

Das Preisniveau sei in diesem Jahr zudem sehr stabil gewesen. Insgesamt ist der Umsatz der Anbieter von Flussreisen für in- und ausländische Fahrtgebiete während der Pandemie-Zeit um rund zwei Drittel weggebrochen, die Passagierzahlen sanken von über 700.000 im Jahr 2019 auf etwas über 200.000 im vergangenen Jahr.

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