Die Elbe führt in Sachsen weiterhin wenig Wasser. In Dresden lag der Pegelstand zuletzt bei 56 Zentimetern, wie aus den Daten des Landeshochwasserzentrums hervorgeht. Das ist knapp ein Meter unter dem Durchschnitt. In der Nacht zu Donnerstag, 6. August, sollte der Wert laut Vorhersage vorübergehend auf 51 Zentimeter sinken, bevor es bis Freitag leicht aufwärts auf bis zu 59 Zentimeter geht.
Ausflugsdampfer nur auf einer Linie unterwegs
Der niedrige Wasserstand hat Konsequenzen für die Schifffahrt. Die Ausflugsdampfer der Weißen Flotte sind aktuell nur für Stadtfahrten in Dresden und Sonderfahrten unterwegs, Linien in die Sächsische Schweiz oder Richtung Meißen sind eingestellt. Güterschiffe können voraussichtlich erst ab September wieder fahren.
Sachsenweit herrscht Niedrigwasser
Nach wie vor führt die Elbe zudem Niedrigwasser. Dabei ist nicht der Wasserstand entscheidend, sondern wie viel Wasser an den Messstellen durchfließt. In Dresden zählen Werte von weniger als 109 Kubikmeter pro Sekunde als Niedrigwasser. Aktuell sind es etwa 87. Auch an Elster, Mulde, Spree und Neiße hat sich die Niedrigwasserlage zuletzt zunehmend verschärft. Laut aktueller Auswertung vom Dienstag wurde an 119 von 146 ausgewerteten Pegeln in Sachsen Niedrigwasser gemessen, das entspricht einem Anteil von 82 Prozent. Eine Woche zuvor lag der Anteil bei 60 Prozent.