Bei den Fahrzeugen handelt es sich um Busse vom Typ Lion’s City 12 E des Herstellers MAN Truck & Bus. Die MAN-Fahrzeuge verfügen laut Hersteller über eine Dauerleistung von 160 Kilowatt (217 PS) sowie eine Spitzenleistung von 240 Kilowatt (326 PS). Mit einer Batteriekapazität von 445 Kilowattstunden erreichen die Busse laut dem Stadtverkehr Friedrichshafen eine Reichweite von über 300 Kilometern und können damit „einen kompletten Einsatztag im Friedrichshafener Stadtverkehr ohne Zwischenladen absolvieren“. 4,2 Millionen Euro hat der Stadtverkehr Friedrichshafen für die sieben neuen Elektrobusse investiert.
E-Busse fahren im Stadtgebiet
Eingesetzt werden die neuen Busse im Friedrichshafener Stadtgebiet. Geladen werden die Busse auf dem RAB-Betriebshof über die dort installierte Ladeinfrastruktur mit bis zu 150 kW Ladeleistung. Das Stadtwerk am See hat die Ladeinfrastruktur geplant und gebaut und versorgt die EE-Busse auch mit Strom. „Die neuen Fahrzeuge sind optimal auf die Anforderungen des Stadtverkehrs ausgelegt und bieten mehr Komfort sowie einen deutlich leiseren Fahrbetrieb“, sagte Stadtverkehrs-Geschäftsführerin Magdalena Linnig.
Ausschreibung musste wiederholt werden
Die neuen Elektrobusse sollten ursprünglich bereits Mitte 2024 in Betrieb gehen. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten des ursprünglich ausgewählten Herstellers musste jedoch die europaweite Ausschreibung wiederholt werden, so der Stadtverkehr Friedrichshafen. Dadurch verzögerte sich die Beschaffung, und die bisherigen Busse blieben länger im Einsatz als geplant. Mit der Inbetriebnahme der sieben neuen Fahrzeuge werden diese nun ersetzt.
Komponenten kommen von ZF
Für die neuen E-Busse von MAN liefert ZF zentrale Komponenten für Fahrwerk und Antriebsstrang. „Ein starker Stadtverkehr mit modernster Technik auch aus Friedrichshafen – das passt zu unserer Stadt“, sagte Friedrichshafens Oberbürgermeister Simon Blümcke laut Mitteilung. „Mit den neuen Elektrobussen investieren wir trotz angespannter Haushaltslage nicht nur in einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr, sondern auch in die nachhaltige Entwicklung der Stadt.“