In Anbetracht der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Situation Irlands hat die neue Regierung nun ein Maßnahmenpaket vorgelegt, mit dem sie unter anderem die für das Land so wichtige Tourismusindustrie stärken will, heißt es in einer Pressemitteilung von Irland Information. In einem jüngst vor dem Parlament in Dublin vorgestellten Programm stehen daher neben einer Job-Initiative auch erhebliche Steuererleichterungen in den tourismusnahen Dienstleistungsunternehmen wie Restaurants, Catering-Firmen, Hotels und Ferienwohnungen sowie im Unterhaltungssektor im Fokus. Ferner beabsichtigt die Regierung die Mehrwertsteuer für touristische Leistungen von 13,5 auf neun Prozent zu senken. Außerdem soll die Fluganreise nach Irland durch eine Abschaffung der Luftverkehrssteuer von derzeit drei Euro pro Person und Strecke noch vergünstigt werden. Ein zeitlicher Rahmen für die konkrete Umsetzung steht allerdings noch nicht fest. Zudem setzt die irische Regierung noch auch auf zwei VIP Besucher im Mai 2011: der Staatsbesuch von Königin Elisabeth II. und der von US Präsident Barack Obama soll Irland in die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit rücken. Im Rahmen der Rezession sanken die Zahlen ausländischer Besucher der „grünen Insel“ zwischen 2007 und 2010 um rund 25 Prozent, die damit einhergehenden Einnahmen sogar um 30 Prozent. (ah)
Irlandreisen sollen billiger werden
Eine von der irischen Regierung gestartete Win-Win-Situation im Tourismus zielt auf mehr Jobs und niedrigere Preise.