Mit der Weiterentwicklung der nationalen Tourismusstrategie treibe man „den Ganzjahrestourismus konsequent voran“, sagte Österreichs Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner auf der ITB Berlin. Die aktuellen Zahlen bestätigen diesen Kurs: 2025 war nicht nur das nächtigungsstärkste Jahr im österreichischen Tourismus, sondern auch das bisher ausgewogenste. 28,1 Prozent aller Nächtigungen entfielen auf die Monate April, Mai, September, Oktober und November. „Unsere Zahlen zeigen klar: Die Nachfrage im Frühjahr und Herbst gewinnt kontinuierlich an Bedeutung“, sagt Astrid Steharnig-Staudinger, CEO der Österreich Werbung.
Veranstaltungen und Kultur
„Tirol steht exemplarisch für die Entwicklung vom saisonalen Tourismus zur Ganzjahresdestination“, sagte Karin Seiler, Sprecherin der Landestourismusorganisationen 2026 und Geschäftsführerin der Tirol Werbung. Angebote in Sport und Kultur würden dabei ebenso eine Schlüsselrolle spielen wie Veranstaltungsformate oder internationale Märkte. Das alles sind Segmente, in denen der Bus eine wichtige Rolle spielt, was auch für den bereich Kunst und Kultur gilt. „Kultur hat immer Saison. Fast alle unserer Mitgliedsbetriebe sind ganzjährig geöffnet, international gefragt und ein entscheidender Grund für Reisen nach Österreich, auch außerhalb der Hochsaison. Damit sind Sehenswürdigkeiten ein stabilisierender Faktor im Ganzjahrestourismus“, sagte Klaus Panholzer, Präsident der Austrian Leading Sights und CEO der Schönbrunn Group.
Ganzjahrestourismus als Teil der Strategie
Auf der ITB Berlin hat Österreich seine „Vision T“ vorgestellt, mit der man den Ganzjahrestourismus ins Zentrum der heimischen Tourismusstrategie rücken will. Inhaltlicher Schwerpunkt des Österreich-Auftritts auf der ITB ist die internationale Imagekampagne „The Austrian Synapse“ unter dem Claim „Austria – won’t get it out of your head“. Unter der Prämisse „Urlaub in Österreich ist Transformation“ zeigt die neue Kampagne Erlebnisse, die über den Moment hinauswirken und im Gedächtnis bleiben sollen. Österreich will sich damit als Reiseland präsentieren, das „durch Echtheit, Vielfalt und ganz viel (Er)Lebensgefühl“ überzeuge.