ITB Berlin: Premiere für den Deutschen Preis für Tourismusentwicklung

12.03.2013 16:32 Uhr

Auf der ITB in Berlin lobten die Bundesländer Bayern und Mecklenburg-Vorpommern jetzt zum ersten Mal den Deutschen Preis für Tourismusentwicklung aus, an dem sich touristische Orte und Unternehmen deutschlandweit beteiligen können.

Die Ideengeberschaft über den Tourismuspreis haben die Wirtschaftsstaatssekretäre der beiden Bundesländer, Katja Hessel und Dr. Stefan Rudolph, übernommen. Gesucht werden herausragende und zukunftsweisende Praxisbeispiele aus ganz Deutschland, die der Tourismusentwicklung zwischen Ostsee und Alpen weiteren Auftrieb verleihen können.

Der Preis wird in diesem Jahr in zwei Kategorien vergeben: Zum einen geht es um betriebliche Gesundheitsförderung, also darum, was Arbeitgeber und Orte allein oder in Kooperation unternehmen, um für ihre Mitarbeiter gesunderhaltende und die Identifikation mit dem Unternehmen fördernde Maßnahmen anzubieten. „In Zeiten, in denen die Krankheitskosten steigen, die Belegschaft älter wird und vielerorts Personalmangel herrscht, hilft betriebliche Gesundheitsförderung, den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu sichern“, sagte Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern. In der zweiten Preiskategorie werden innovative Investitionskonzepte in Hotellerie und Gastronomie ausgezeichnet. „Touristische Unternehmen müssen in der Lage sein, ökonomisch klug und nachhaltig zu investieren, um am hart umkämpften Markt zu bestehen. Dazu benötigen sie neben guten Ideen und Konzepten auch gesetzliche und steuerliche Rahmenbedingungen, die die Investitionsbereitschaft beflügeln,“ betont Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, die Bedeutung der Preiskategorie.

Um den Preis bewerben kann sich jeder zu einer der beiden Kategorien passende Betrieb in Deutschland zwischen dem 11. März und dem 22. Mai 2013. Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online unter http://www.tourismusentwicklung.travel. In die Bewertung einbezogen werden sowohl Alleinstellungsmerkmale und Zielgruppenorientierungen als auch Vernetzungsansätze und Kooperationen mit relevanten Leistungsträgern. Die Entscheidung über die Preisträger trifft eine neunköpfige Jury mit Vertretern aus den beiden Bundesländern sowie von der Ebene des Deutschlandtourismus, darunter die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) und der Bundesverband für Tourismuswirtschaft (BTW). Ausgelobt wird der Deutsche Preis für Tourismusentwicklung von der Bayern Tourismus Marketing GmbH und dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern. Partner im Auftaktjahr sind der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern und der Bayerische Heilbäder-Verband sowie die beiden Landesverbände des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA. Der Deutsche Preis für Tourismusentwicklung wird Ende Juni dieses Jahres in Berlin vergeben. Den Gewinnern winkt in beiden Kategorien ein Werbepaket der WAZ Mediengruppe (www.waz-mediengruppe.de), dem drittgrößten Verlagshaus Deutschlands, im Wert von jeweils 10.000 Euro. Daneben dürfen sich die Gewinner offiziell Preisträger des „Deutschen Preises für Tourismusentwicklung“ nennen und das Preisträger-Logo verwenden. Alle Informationen zum Deutschen Preis für Tourismusentwicklung sind unter http://www.tourismusentwicklung.travel sowie in einem Flyer zu finden, der von den Tourismusorganisationen der beiden Bundesländer vertrieben wird. (ah)

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