Die repräsentative Untersuchung offenbarte einen regelrechten Last-Minute-Boom im Jahre 2008. So wurden letztes Jahr von 31,1 Millionen Deutschen 43,1 Millionen Last-Minute-Reisen durchgeführt; soviel Kurzfristreisen wie nie zuvor. Das macht Hoffnung! Vor allem in Krisenzeiten erfreut sich die Spontanreise einer zunehmenden Beliebtheit. Und so könnte die von den Veranstaltern häufig und gerne verschmähte Last-Minute-Reise in einer bisher total verhagelten Saison für viele das „rettende Ufer“ darstellen. Kann auch 2009 mit einer ähnlich hohen Nachfrage für das Kurzfristsegment gerechnet werden? Die repräsentative Studie von Ulysses - Web-Tourismus zeigt, dass auch im Jahr 2009 mit einem Last-Minute-Boom gerechnet werden kann. Denn über 40 Millionen Deutsche spielen mit dem Gedanken wenigstens eine Last-Minute-Reise in diesem Jahr durchzuführen. Und da die Reisehäufigkeit 2008 bei 1,38 Last-Minute-Reisen lag, könnte im Jahre 2009 sogar mit knapp über 50 Millionen Spontanreisen gerechnet werden. „Dies ist inzwischen ein riesiger Markt geworden“, so Studienleiter Dominik Rossmann, „der sehr wohl attraktiv ist und nicht verschmäht werden sollte.“ Die stark angestiegenen Werte lassen sich vor allem auf die Unsicherheiten in bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung erklären. Immer mehr Menschen möchten sehr spontan und flexibel reagieren können. Gerade in Krisenzeiten erlebt die Last-Minute-Reise einen beachtlichen Aufschwung, weil sie dem abwartenden Verhalten der Nachfrage besser entspricht. Verstärkt dürfte dieser Effekt nun noch durch die zunehmende Verunsicherung in puncto Schweinegrippe werden. http://www.web-tourismus.de
Last Minute - Regen oder Segen?
Sind Last-Minute Reisen der Rettungsanker für die Saison 2009? Mitte April präsentierte das Münchner Marktforschungsinstitut ULYSSES - Web-Tourismus die Ergebnisse seiner jährlich durchgeführten Studie zum Last-Minute Reiseverhalten der Deutschen.