Sie zeigt an historischen wie aktuellen Beispielen die Vielfalt und Kunstfertigkeit der Verwendung von Perlen im Schmuck – mit Leihgaben von Albion Art in Tokio, Chaumet und Mellerio dits Meller in Paris, dem Gulbenkian Museum in Lissabon, der Qatar Museums Authority in Doha oder Tiffany in New York. Besondere Glanzstücke sind Diademe aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus den staatlichen Sammlungen in Katar, die die Köpfe der Prinzessinnen von Württemberg, Hohenzollern-Sigmaringen oder der Tochter von Sissi zierten. Von Albion Art ist außerdem ein Anhänger zu sehen, der Jacqueline Kennedy Onassis gehörte, und aus einer Privatsammlung Ohrringe und ein Ring, die Liz Taylor trug.
Von zarter Schönheit, außerdem äußerst selten und damit unendlich kostbar waren Perlen stets Gegenstand von Begehrlichkeiten. Bereits im Altertum wurde im Persischen Golf nach Muschelvorkommen mit bester Perlenqualität gefischt. Mythen und Geschichten ranken sich um sie, stand die Perle doch einerseits für zügellose Luxussucht, während sie andererseits Symbol für die Reinheit Mariens war. Im antiken Rom und in Griechenland stellte man sich die Perle als aus dem Meer geboren vor. Von der Antike bis in die jüngste Zeit sind Perlen aus dem Schmuck nicht wegzudenken. Mehr Informationen zur bevorstehenden Ausstellung unter http://www.schmuckmuseum-pforzheim.de. (ah)