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Schleswig-Holstein: Dem Tourismus fehlen Arbeitskräfte

In Schleswig-Holstein hat man einen iAufwärtstrend im Tourismus ausgemacht (Symbolbild)
© Foto: Sylt Marketing/Holger Widera

Auch dank der Modellprojekte fiel die Halbjahresbilanz für den Tourismus in Schleswig-Holstein vergleichsweise gut aus. Man verzeichne über alle einen Aufwärtstrend, so die Tourismus-Agentur des Landes.


Datum:
08.09.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Der Schleswig-Holstein-Tourismus hat im ersten Halbjahr 2021 ein verhältnismäßig gutes Ergebnis erreicht: Das Bundesland belegte mit 8,78 Millionen Übernachtungen und einem Rückgang von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum in den ersten sechs Monaten des Jahres erstmals Platz drei im Ranking der inländischen Destinationen nach Bayern (Platz 1) und Baden-Württemberg (Platz 2).

„Die touristischen Modellprojekte ab April haben Schleswig-Holstein im ersten Halbjahr einen strategischen Vorteil für den Urlaubstourismus verschafft “, sagte Tourismusminister Bernd Buchholz. Für die Zukunft müsse man sich zum einen um die Gewinnung von Arbeitskräften in den Tourismusbetrieben kümmern und zum anderen um die Tourismusakzeptanz vor Ort. „Viele Einheimische sorgen sich, dass teilweise zu viele Gäste vor Ort sind und ihre Interessen nicht ernst genommen werden. Hier sind Lösungskonzepte und Kommunikationskampagnen gleichermaßen notwendig“, betonte Buchholz.

Viele Buchungen für die zweite Jahreshälfte

„Nach monatelangem Stillstand ist ein Aufwärtstrend im Tourismus erkennbar. Überall kamen Gäste in Strömen zu uns, sobald die Beherbergungs- und Freizeitbetriebe wieder öffnen konnten“, sagte Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein. „Auch für die zweite Jahreshälfte haben sich viele Gäste für Schleswig-Holstein entschieden und schon ein Quartier gebucht. Das stimmt positiv für die Betriebe und die Entwicklung des Schleswig-Holstein-Tourismus in den kommenden Monaten.“

Juni 2021 war der erste Monat mit kompletter Öffnung für den Tourismus. Die Teilnehmer der Modellregionen, Ostseefjord Schlei, Eckernförde, Nordfriesland, Büsum und die Innere Lübecker Bucht profitieren deutlich von dem früheren Einstieg ins Tourismusgeschäft. In den Städten bestehe nach wie vor der stärkste Aufholbedarf. Die hohe Anzahl an geöffneten Beherbergungsbetrieben lasse hoffen, dass „viele Betriebe am Markt bleiben“, so die Tourismus-Agentur des Landes.

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