Sonderausstellung im Liechtensteinischen Landesmuseum

02.07.2010 15:09 Uhr
Kelten-Fundstück
© Foto: ddp: Foto: D. Sommer/BLDAM

„Bevor die Römer kamen – Späte Kelten am Bodensee“ ist eine Ausstellung, die sich der letzten Phase der jüngeren Eisenzeit (150–15 vor Christus) in der Nordostschweiz, dem heutigen Liechtenstein und dem angrenzenden Ausland widmet. Sie dauert bis Sonntag, 16. Januar 2011.

Siedlungen, Wirtschaft, Religion, Tod und Bestattungssitten sowie das Ende der keltischen Eigenständigkeit werden in der Ausstellung thematisiert. Die kürzlich entdeckten Funde aus dem Gebiet des Septimerpasses im Kanton Graubünden veranschaulichen das Ende der Eisenzeit im Bodenseeraum. Die Funde stammen vom Alpenfeldzug um 16/15 vor Christus unter Drusus und Tiberius, den Stiefsöhnen von Kaiser Augustus. In Zusammenarbeit mit der Landesarchäologie des Fürstentums Liechtenstein bereichert ein sogenanntes "Liechtenstein-Fenster" die Ausstellung. In dieser kleinen Sonderschau wird ein Querschnitt von Objekten aus der Eisenzeit präsentiert. Außerdem ist der Ausstellung ein eigener museumspädagogischer Bereich angegliedert, in dem ein neues Lehrmittel für die Grundschule vorgestellt wird. (beg)

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