Städtetourismus: Unterschiedliche Entwicklungen

29.05.2009 09:38 Uhr
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Ob und wie stark eine Stadt von der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen sei, hänge von ihrer Angebotsstruktur ab, so der DTV.

Die Angebotsstruktur der Städte habe sich als ausschlaggebend für Zugewinne oder Rückgänge bei den Übernachtungszahlen in den ersten beiden Monaten des Jahres erwiesen. So lautet das Stimmungsbild, das der Deutsche Tourismusverband e.V. in Stuttgart während seines Städte- und Kulturforums vorgestellt hat: Klassische Städtereiseziele hätten weniger bis keine Verluste verbucht, Geschäftsreiseziele zum Teil gravierende Einbußen verspürt. „Die Stimmung der deutschen Städte ist gut – trotz zum Teil erheblicher Buchungsrückgänge“, bilanzierte DTV-Vizepräsident Peter Siemering die stichprobeartige Umfrage des DTV. In mittelgroßen Städten bis zu 100.000 Einwohnern wurden einerseits Zuwächse von bis zu einem Drittel erzielt, andererseits auch Rückgänge von über 20 Prozent. In den Großstädten sind die Zahlen ähnlich unterschiedlich. Sie reichen von einem Plus von 43 Prozent bis zu einem Minus von 19 Prozent. „Die Krise trifft zuallererst den Geschäftsreisetourismus“, so Siemering. „Jetzt und für die Zeit nach der Krise müssen wir auf dem Markt präsent bleiben. Das bedeutet: auf den klassischen Städtetourismus setzen und die Kultur weiter nach vorne bringen“, regte Siemering die Städte an.

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