Endlich liegen fundierte und umfassende statistische Daten zum DDR-Reiseverhalten, zur politischen Struktur des DDR-Tourismus und zur Transformationsphase des ostdeutschen Tourismus bis zur Jahrtausendwende vor. Diese Daten bilden die Grundlage einer Studie zur Herausbildung des marktwirtschaftlichen ostdeutschen Tourismussektors. Das Werk bietet damit Touristikern einen breiten Fundus für weitergehende Untersuchungen, ist aber in seinen Erkenntnissen auch ein wichtiges Nachschlagewerk für die Veranstalter von Gruppenreisen in Ost- und Westdeutschland. Die Grenz- und Marktöffnung führte im Reiseverhalten der Ostdeutschen bereits im Jahr 1992 zu einer Verlagerung der Urlaubsreisen vom Inland in das Ausland. Im Jahr 2000 verbrachten jedoch mehr West- als Ostdeutsche ihren Urlaub in Ostdeutschland. Der soziale Wandel in Ostdeutschland zeigt sich in der stetig sinkenden Urlaubsintensität der Ostdeutschen. Diese ist inzwischen unter die der Westdeutschen gesunken. Als Dokumentation eines Stücks deutscher Zeitgeschichte wird die Studie unter den im ostdeutschen Tourismus involvierten Zeitzeugen auf ein besonderes Interesse stoßen. Die Studie "Tourismuspolitik in der Systemtransformation - Eine Untersuchung zum Reisen in der DDR und zum ostdeutschen Tourismus im Zeitraum 1980 bis 2000" kann im Buchformat bestellt werden. In der einbändigen handlichen B5-Ausgabe kostet das Fachbuch 85 € (ISBN 3-9808801-2-5, 558 S., broschurt, mit zahlreichen Karten, Tabellen und Grafiken). Bestellungen sind möglich über den Buchhandel, via Internet unter Verlag@integron.de oder direkt beim iNTEGRON-Institut per Fax unter 030-56 044 840.
Studie über das Reiseverhalten der Ostdeutschen vor und nach der Wende
Wichtiges Nachschlagewerk für Veranstalter von Gruppenreisen in Ost und West