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Touristik: Ministerin wirbt für Busreisen nach Kroatien

Kroatien, hier Dubrovnik, ist eine wichtige Busreisedestination
© Foto: Kroatische Zentrale für Tourismus/ Damir Fabijanić

Unter dem Namen „Safe stay in Croatia“ wurden Bedingungen für einen sicheren Urlaub in Kroatien zu schaffen, das Land wirbt auch um Busreisegäste.


Datum:
28.06.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Die kroatische Ministerin für Tourismus Nikolina Brnjac hat beim Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer (LBO) in München das Projekt „Safe stay in Croatia“ vorgestellt und dabei bei den bayerischen Busunternehmen für sicheres Reisen und nachhaltigen Urlaub in Kroatien geworben. Sie wies darauf hin, dass die Beschränkung der Reisebusbelegung auf 40 Prozent in Kroatien aufgehoben wurde, womit Busse wieder voll besetzt nach Kroatien fahren dürfen.

Aufgrund der guten Erreichbarkeit und touristischen Infrastruktur ist Kroatien für die bayerischen Busunternehmen eine wichtige Reisedestination, erklärte der LBO. Für den Restart im Tourismus wurde in Kroatien ein eigenes Programm initiiert: „Safe Stay in Croatia“. Das Label wurde für Hotels und touristische Unterkünfte eingeführt, die Gesundheits- und Hygienestandards umsetzen. Es soll Touristen eine besondere Sicherheit garantieren. Inzwischen haben 16.000 Betriebe im Tourismus- und Gastgewerbe dieses Sicherheitskennzeichen.

Wichtige Erfahrungen gesammelt

„Im vergangenen Jahr konnten viele wichtige Erfahrungen gesammelt werden, welche in die diesjährige Saison eingebaut wurden. Mit dem Projekt ‚Safe stay in Croatia‘ wurden Bedingungen geschaffen, damit die Gäste auch in diesem Jahr sagen können, mein Urlaub in Kroatien war schön, angenehm und sicher. Mein besonderer Dank gilt den bayerischen Busreiseunternehmen, die gerade in der Nachsaison zahlreiche Gäste sicher und umweltfreundlich nach Kroatien befördern“, sagte die kroatische Ministerin Nikolina Brnjac.

In Kroatien liegt der landesweite Inzidenz-Wert aktuell mit 23,7 (Stand: 15. Juni, Quelle: Johns Hopkins University) unter der kritischen Marke von 50. Von Istrien werden mittlerweile Werte von unter zehn gemeldet. Darüber hinaus hat Kroatien bereits ab Mitte April mit der Impfung der 70.000 Mitarbeiter im Tourismus begonnen und ist damit eines der ersten Länder, die die Angestellten im Tourismussektor impfen. Im ganzen Land wurden zusätzliche Testmöglichkeiten z.B. in Hotels für Gäste geschaffen und zum 1. Juni 2021 wurde das Digitale EU Covid-Zertifikat eingeführt.

Verantwortungsvoller Gastgeber

Der Tourismus hat für Kroatien volkswirtschaftlich eine große Bedeutung: 2019 besuchten rund 21 Millionen Urlauber das Land an der Adria. Rund 1,5 Millionen deutsche Touristen reisten im Jahr 2020 nach Kroatien. Davon kam ein Großteil aus Bayern. LBO-Präsidentin Sandra Schnarrenberger erklärte: „Kroatien hat sich bereits im vergangenen Jahr als verantwortungsvoller Gastgeber präsentiert, so dass wir zuversichtlich sind, schon bald wieder viele Busreisegäste ins Land bringen zu können.“

Von München bis Rovinj braucht man im Bus zehn Stunden. „Natürlich geht es im Pkw etwas schneller, aber im modernen Reisebus mit Klimaanlage und Bordservice reist es sich viel entspannter und umweltfreundlicher“, ergänzte der Tourismus-Vorsitzende beim LBO, Xaver Hörmann.

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