Außerdem wurde der VPR-Rahmenterminkalender für die Verbandsveranstaltungen im Jahre 2014 vorgestellt. Insgesamt 42 Mitgliedsunternehmen waren ins Tagungshotel Courtyard by Marriott Munich City East nach München gereist, um die neue VPR-Satzung abschließend zu diskutieren. In Zusammenarbeit mit dem Vorstand und dem Fachanwalt für Reise- und Tourismusrecht Rainer Noll wurden letzte Änderungswünsche integriert. Nach einer einjährigen Vorbereitungszeit verfügt der Verband nach der nun noch zu erfolgenden Registereintragung über eine moderne und den Anforderungen entsprechende Verbandssatzung.
VPR-Vorsitzende Karin Urban zog eine positive Bilanz zur VPR-Arbeitssitzung 2013: „Ich freue besonders über den intensiven und konstruktiven Austausch unserer Mitglieder, wodurch wir einige Punkte der neuen Satzung noch konkreter fassen konnten. Seit der Verbandsgründung 1982 wurde sie nicht mehr überarbeitet. Jetzt werden wir über eine in den Grundzügen zwar erhaltene, aber den aktuellen Anforderungen angepasste Satzung verfügen, die Basis sein wird für die zukünftige Entwicklung und das weitere Wachstum des Verbandes.“
Der VPR-Vorstand wird zukünftig als Präsidium den Verband leiten, das Gremium setzt sich dann aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, einem Schatzmeister und zwei oder vier weiteren Präsidiumsmitgliedern zusammen. Präsident und Vizepräsident werden aus den Reihen der Ordentlichen Mitglieder gewählt, der Schatzmeister kann ein Außerordentliches Mitglied sein. Von den zwei oder vier Beisitzern kann jeweils die Hälfte aus dem Kreis der Außerordentlichen Mitglieder stammen.
Neben der Präzisierung von Aufnahmekriterien und der Mitgliederbegriffe wurde auch die Beitragsordnung als eigenständige Ordnung formuliert und die Wahlordnung neu gefasst. Mit der neuen Markenordnung erhält der Verband nun ein Instrument zur Pflege der europaweit eingetragenen Marke „VPR Internationaler Verband der Paketer“, auch die neue Schiedsordnung wurde einstimmig beschlossen. (ah)