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Zollverein Essen: In Startposition für den Neuanfang

Auch Führungen auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein stehen bald wieder auf dem Programm. Die Planungen werden  an das aktuelle Infektionsgeschehen angepasst.
© Foto: Stefan Ziese/Zoonar /picture alliance

Über viele Monate ruhte das touristische Angebot auf Zollverein wegen der Corona-Pandemie, doch hinter den Kulissen liefen die Planung von Veranstaltungen, die Arbeit an neuen Ausstellungen und Führungskonzepten weiter. Umfangreiche Konzepte für eine Wiedereröffnung haben die Stiftung Zollverein und zahlreiche Partner auf dem UNESCO-Welterbe aufgestellt.


Datum:
10.02.2021
Autor:
Mireille Pruvost
Lesezeit: 
2 min
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Voraussichtlich im Mai eröffnet die Sonderausstellung rund um den erweiterten Kunstbegriff nach Joseph Beuys mit dem Titel „Die Unsichtbare Skulptur." Die Ausstellung ist Teil des NRW-weiten Jubiläumsprogramms zum 100. Geburtstag des Künstlers im Jahr 2021. „Die Unsichtbare Skulptur“ fokussiert die gesellschaftspolitische Dimension in der Arbeit von Beuys und diskutiert deren Bedeutung für Gegenwart und Zukunft. Dafür werden auf Zollverein unveröffentlichte Materialien und zentrale Werke des visionären Künstlers gezeigt.

Von Koks zu Kunst
Die Mischanlage der Kokerei Zollverein ist von Ende August bis Anfang Oktober 2021 erstmalig Schauplatz von „New Now“, dem neuen Festival für Digitale Künste. International renommierte Künstlerinnen und Künstler und junge Talente setzen sich mit den Themen der Gegenwart auseinander und entwickeln vor Ort neue Arbeiten. In spektakulärer Industriekulisse wird Kunst in ihrer Entstehung erlebbar und es lassen sich einmalige Einblicke in den kreativen Schaffensprozess gewinnen. Raumgreifende digitale Installationen, virtuelle Landschaften und 3D-Skulpturen kreieren künstlerische Welten, die überraschen – und verwandeln die Mischanlage in eine offene Produktionsstätte für Digitale Künste.

Türkisches Leben in Deutschland
Das Ruhr Museum auf Zollverein, das Heimatmuseum des Ruhrgebiets, zeigt von Juni bis Oktober 2021 die Sonderausstellung mit Fotografien von Ergun Cagatay. Unter dem Motto "Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990" präsentiert die Ausstellung zum 60. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens  türkisch-deutsche Lebenswelten zweier Generationen. Cagatay besuchte 1990 seine Landsleute in Köln, Aachen, Werl, Berlin, Duisburg und Hamburg und fotografierte Türkeistämmige jeden Alters in Einzel- und Gruppenporträts. Cagatay ging hinein in das Alltagsleben der Familien, blickte in Moscheen und Wohnzimmer, in Fabriken und in eine Zeche, er begegnete Jugendlichen und begleitete Demonstrantinnen und Demonstranten, die für die Anerkennung einer doppelten Staatsbürgerschaft stritten.

Mehr Reisetipps für Gruppenreisen aus dem Bereich Industriekultur finden Sie in der Print-Ausgabe 2-3/2021 der OMNIBUSREVUE.

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