1. VDV-Echtzeitinformationstag zeigt die Zukunft der Fahrplanauskunft

09.02.2011 17:48 Uhr
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)  Logo
© Foto: VDV

Am heutigen Mittwoch diskutierten rund 120 Fachteilnehmer beim 1. Echtzeit-Informationstag des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) über moderne Möglichkeiten der Fahrgast-Echtzeitinformation.

In Zeiten, in denen Navigationsgeräte auch in Kleinwagen selbstverständlich würden und das Autofahren immer einfacher machten, müsse die ÖPNV-Branche technisch nachrüsten, erklärt der VDV. Dank moderner Leitstellen- und Informationstechnologie könnten künftig immer mehr Fahrgäste durch die öffentlichen Bus- und Bahnnetze navigiert werden. Durch moderne Echtzeitinformationen, die beispielsweise dynamische Fahrgastanzeiger an den Haltestellen ermöglichten oder Ist-Daten für Informationssysteme im Internet bereitstellten, werde die Attraktivität des ÖPNV weiter verbessert. „Der ÖPNV in Rheinland-Pfalz wird jährlich von über 260 Millionen Fahrgästen genutzt, rund ein Drittel aller Rheinland-Pfälzer nutzen den öffentlichen Verkehr mindestens einmal im Monat. Dieses Niveau müssen wir auch in Zukunft sichern und unsere Wettbewerbsvorteile weiter gemeinsam ausbauen. Dazu gehört heute auch ein modernes, flächendeckendes Echtzeitinformationssystem für unsere Fahrgäste“, so VDV-Landesgruppenvorsitzender Gunter Rebahl zu den Beweggründen des Verbandes den 1. Echtzeitinformationstag ins Leben zu rufen. Dabei sei das Thema Echtzeitinformation kein Thema nur für Ballungsräume. Echtzeittechnologie eröffne auch neue Möglichkeiten für alternative Bedienungsformen, wie Sammeltaxen und Rufbusse, die gerade in ländlichen Räumen eine immer größere Rolle spielten. Dank Echtzeitinformationen könnten unternehmensübergreifende Anschlusssicherungen verlässlich sichergestellt werden und Reiseketten würden effizienter. Der VDV begrüßt die Unterstützung des Themas Echtzeit durch das Land Rheinland-Pfalz. Anfang des Jahres 2009 wurde durch das Ministerium für Wirtschaft und Verkehr die Echtzeitinitiative Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen. Die entsprechende Verwaltungsvorschrift, die die Grundlage des nun aufgelegten Förderprogramm darstellt, wurde am 26. Januar 2011 veröffentlicht. Mit rund 2,5 Millionen Euro jährlich unterstützt das Land Investitionen in die neue Technologie. (ah)

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