Der Flugverkehr soll ab 2012 in den Emissionshandel einbezogen werden. Zunächst liegt die Emissionsobergrenze bei 97 Prozent des Durchschnitts der Emissionen der Jahre 2004-2006. Ab 2013 ist eine Absenkung auf 95 Prozent vorgesehen. Ab 2012 sollen 15 Prozent der Zertifikate versteigert werden, die Menge kann im Rahmen der Verhandlungen zum Klimapaket der EU erhöht werden. Über die Verwendung der Auktionseinnahmen entscheiden die Mitgliedstaaten, eine Reihe von Zwecken - vor allem im Bereich Klimaschutz - werden jedoch empfohlen und durch Berichtspflicht transparent gemacht. Auf Anfrage von OMNIBUSREVUE bestätigte das Bundesumweltministerium, dass auch Bus und Bahn profitieren sollen. "Ab 2012 werden auch für den Flugverkehr verbindliche Regeln zum Klimaschutz verankert. Erstmals wird eine Obergrenze für die Emission von Treibhausgasen festgelegt. Der Einstieg in die Auktionierung der Emissionsrechte sorgt für einen funktionierenden Emissionshandel. Die Einnahmen fließen den Mitgliedstaaten zu und sollen für Klimaschutzmaßnahmen eingesetzt werden", so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.
Ab 2012 Emissionshandel im Flugverkehr
Europäischer Rat, Parlament und Kommission haben sich auf ein Regelwerk zur Einbeziehung des Flugverkehrs in den EU-Emissionshandel verständigt. Die Einnahmen sollen auch Bus und Bahn zugute kommen.