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Aschaffenburg: On-Demand-Verkehr als Ergänzung des ÖPNV

Der neue On-Demand-Service in Aschaffenburg soll das bestehende ÖPNV-Angebot ergänzen
© Foto: Clevershuttle

Mit einem neuen On-Demand-Service will Aschaffenburg eine Ergänzung zum bestehenden ÖPNV-Angebot schaffen. Betrieben wird der Verkehr von zwei Tochterunternehmen der DB.


Datum:
10.02.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Mit dem neuen On-Demand-Angebot „City-Shuttle“ will Aschaffenburg die Mobilität außerhalb der regulären ÖPNV-Betriebszeiten verbessern. Der neue Service ging am 6. Februar an den Start und wird im Auftrag der Stadtwerke Aschaffenburg von den beiden DB-Tochterunternehmen Clevershuttle und Ioki betrieben. Clevershuttle ist für den operativen Betrieb verantwortlich und Ioki stellt die Plattformtechnologie für den On-Demand-Dienst zur Verfügung.

Unterwegs ist der City-Shuttle an Sonn- und Feiertagen zwischen 6 und 1 Uhr. Fahrgäste können Fahrten bis zu zehn Minuten vor Fahrtantritt oder maximal 72 Stunden im Voraus über eine App buchen. Im Stadtgebiet von Aschaffenburg steuert der Shuttle über 300 physische und virtuelle Haltepunkte an. Damit ist der Weg zum nächsten Haltepunkt immer nur wenige hundert Meter entfernt.

Ergänzung des ÖPNV in Randzeiten

Zum Einsatz kommen in Asschaffenburg insgesamt drei Kleinbusse. Clevershuttle stellt ein elektrisch betriebenes Fahrzeug der Marke Nissan, während die Stadtwerke Aschaffenburg zwei Verbrenner-Fahrzeuge von Mercedes und Volkswagen stellen. Jedes Fahrzeug bietet Platz für bis zu sechs Fahrgäste. Corona-bedingt ist die Fahrgastzahl zunächst auf maximal vier Personen pro Fahrzeug begrenzt. Ioki liefert sowohl die App für die Fahrgäste als auch die App für die Shuttle-Fahrer. Zusammen mit der Schaltzentrale, in der die Stadtwerke Aschaffenburg den Service steuern können, bilden sie das digitale Betriebssystem. Ein intelligenter Algorithmus bildet Fahrgemeinschaften zwischen Fahrgästen mit ähnlichem Start- und Zielort.

Der City-Shuttle sei eine „sinnvolle Ergänzung des bestehenden Nahverkehrs“, sagte Clevershuttle Geschäftsführer Bruno Ginnuth. „Zu Randzeiten, beispielsweise an Wochenenden oder Feiertagen, wenn das ÖPNV-Angebot oft ausgedünnt ist, schaffen sie einen verlässlichen und sicheren Fahrservice, der auf Abruf effizient unterwegs ist und die Menschen nahezu von Tür zu Tür befördert.“ Man wolle zeigen, „wie der ÖPNV zu einer echten Alternative zum privaten Auto werden kann“, erklärte Benjamin Pfeifer, Chief Commercial Officer und Mitglied der Geschäftsleitung bei Ioki, abschließend.

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