„Der ÖPNV wird landesweit weiter ausgebaut, wir schalten keinen Gang zurück“. Dies betonte Innenminister Heribert Rech nach der Entscheidung zur Verwirklichung des Projekts Baden-Württemberg 21. „Das Vorhaben fällt uns ja nicht überraschend in den Schoß. Vielmehr haben wir schon seit geraumer Zeit Vorsorge dafür getroffen, dass der ÖPNV im gesamten Land wie bisher auch weiterhin auf hohem Niveau gefördert werden kann“, sagte Rech am 20. Juli in Stuttgart. Befürchtungen, wonach wegen des Einsatzes von Nahverkehrsmitteln in Höhe von 685 Millionen Euro beim Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs für den weiteren Ausbau des ÖPNV im Land kein Geld mehr zur Verfügung stünde, wies Rech zurück. Das Land fördere den Infrastrukturausbau mit rund 140 Millionen Euro im Jahr, weitere zehn Millionen Euro würden jährlich in die Förderung zur Anschaffung von Linienbussen fließen. Rund 600 Millionen Euro gebe das Land pro Jahr für den Schienenpersonennahverkehr aus. Das werde auch künftig so sein. Unverändert hoch bleibe auch der Ansatz für die Förderung der Verkehrsverbünde im Land.
Baden-Württemberg: Geld trotz Ausbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs
Innenminister Heribert Rech: Entscheidung für Baden-Württemberg 21 geht nicht zu Lasten des öffentlichen Personennahverkehrs im Land