Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) hat die EU-Kommission und die deutsche Regierung aufgefordert, die Mineralölsteuer für Reisebus- und ÖPNV-Unternehmen zu senken. Die Entwicklung der Treibstoffpreise in den letzten zwei Jahren stelle die 6.000 mittelständischen Busunternehmen in Deutschland vor große Probleme. Hinzu komme der erhöhte Kraftstoffverbrauch aufgrund immer strengerer Abgasnormen und die Kürzungen bei Ausgleichsleistungen für die Schüler- und Schwerbehindertenförderung, so der Verband. Der bdo fordert daher, dass die Bundesregierung, die mit einem neuen Gesetz die Industrie von der Ökosteuer entlasten will, den Reise- und ÖPNV-Busverkehr in diese Regelung mit einbezieht. Gemeinsam mit dem Weltverband des Straßengewerbes IRU unterstützt der deutsche Verband die Initiative der EU-Kommission, einen europaweit einheitlichen Dieselsteuersatz für den gewerblichen Verkehr festzulegen. Dieser soll bei circa 400 Euro pro 1.000 Liter liegen. (tt, 04.10.2006)
bdo fordert Absenkung der Mineralölsteuer für ÖPNV
Der bdo hat die EU-Kommission und die deutsche Regierung aufgefordert, die Mineralölsteuer für Reisebus- und ÖPNV-Unternehmen zu senken.