Busunternehmen im regionalen Linienverkehr sollen demnächst ein Planungsinstrument erhalten. Am Institut Verkehr und Raum der FH Erfurt wird bis Ende 2010 ein entsprechendes Forschungsvorhaben gefördert. 200.000 Euro Forschungsmittel des Bundesforschungsministeriums wurden jetzt dem Institut bewilligt, damit es das Projekt „Flexible Flottenstrukturen im regionalen Straßenpersonenverkehr“ durchführen kann. Die FH führt das Vorhaben in enger Kooperation mit dem Landesverband Thüringer Omnibusunternehmer, der Marketingkooperation Bus Thüringen sowie mehreren mittelständischen Verkehrsunternehmen aus Thüringen durch. Vor dem Hintergrund sinkender Schülerzahlen, zunehmender Abwanderung, wachsenden Kostendrucks, verstärkten Wettbewerbs und des zunehmenden Umweltgedankens soll ein Planungs- und Handlungsleitfaden für kleine und mittlere Verkehrsunternehmen entwickelt werden. Diese sollen damit ihre Flottenstrukturen technisch und wirtschaftlich bewerten können. Schwerpunkt dabei ist ein standardisiertes Berechnungsverfahren, um künftige Erlöse und Kosten auf Basis konkreter unternehmensinterner Leistungs- und Strukturdaten abschätzen zu können. Das Vorhaben soll drei Fragestellungen beantworten: -Wie müssen künftig die Fahrzeuge und –flotten der regionalen Verkehrsunternehmen ausgestattet sein? -Mit Hilfe welcher Modelle des Flottenbetreibers können die fahrzeuggebundenen Fixkostensätze beeinflusst werden? -Wie können die Verkehrsunternehmen in die Lage versetzt werden, die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen von Lösungsalternativen eigenständig abzuschätzen. http://www.verkehr-und-raum.de
Busunternehmer sollen Planungsleitfaden bekommen
Neues Forschungsvorhaben bewilligt