Kraftstoffpreise: Linke fordert Rückkehr zum Neun-Euro-Ticket

12.03.2026 09:03 Uhr | Lesezeit: 2 min
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Aus der Linken kommen Forderungen nach der Wiedereinführung des Neun-Euro-Tickets für den ÖPNV (Symbolbild)
© Foto: Thomas Burgert

Als Reaktion auf die steigenden Kraftstoffpreise fordert der Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag die Rückkehr des Neun-Euro-Ticket für den ÖPNV.

Angesichts steigender Spritpreise fordert der Vorsitzende des Umweltausschusses, Lorenz Gösta Beutin (Die Linke), die sofortige Wiedereinführung des Neun-Euro-Tickets für den öffentlichen Nahverkehr. „Die Menschen brauchen jetzt schnelle Lösungen, keine Fallstricke“, sagte der Linken-Politiker. Ein solches Ticket wirke hohen Benzinpreisen entgegen, entlaste Pendler sofort und ermögliche Familien bezahlbare Ausflüge und Urlaube, argumentierte Beutin. Gleichzeitig diene es der Umwelt, indem es den Umstieg auf Bus und Bahn fördere.

Bund soll die Haushaltsmittel bereitstellen

Beutin appellierte an die Bundesregierung, die nötigen Haushaltsmittel bereitzustellen. „Für unnötige Subventionen ist stets Geld da, ein Neun-Euro-Ticket ließe sich problemlos durch eine Übergewinnsteuer für Krisengewinner finanzieren. Es ist eine Frage der Prioritäten.“ Die Forderung nach einem Neun-Euro-Ticket entspricht auch der Beschlusslage der Linksfraktion. Das Neun-Euro-Ticket wurde im Sommer 2022 von der damaligen Regierung als Ausgleich für stark gestiegene Energiepreise drei Monate lang angeboten. Der Bund finanzierte es mit 2,5 Milliarden Euro. Im Mai 2023 folgte das Deutschlandticket für 49 Euro im Monat, das inzwischen 63 Euro monatlich kostet.

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