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Deutschlands beste Verkehrsdrehscheiben

© Foto: Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo)

Im Bundesverkehrsministerium wurden zum zweiten Mal die Sieger des Wettbewerbs „Mobilitätsknoten des Jahres“ 2019 ausgezeichnet.


Datum:
06.06.2019
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Der vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) ausgelobte Preis würdigt jene Orte in Deutschland, an denen verschiedene Verkehrsangebote bestmöglich verknüpft werden. Bei der zweiten Ausgabe ging die Auszeichnung nach Hamburg, Oldenburg, Jena und Saalfeld/Saale.   

Am 4. Juni hat Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, die Siegerstädte offiziell geehrt. Vertreter der Gewinner-Städte Hamburg, Oldenburg, Jena und Saalfeld/Saale nahmen die Auszeichnung entgegen. Alle ausgezeichneten Orte verknüpfen hervorragend, so das Urteil der Fachjury, verschiedene Mobilitätsangebote miteinander und machen es somit möglich, die private Pkw-Nutzung durch umweltfreundlichere Alternativen zu ersetzen.

Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche unterstrich bei der Preisverleihung die Bedeutung leistungsfähiger Verkehrsdrehscheiben für die Menschen in seiner Stadt: "Zwischen verschiedenen Mobilitätsoptionen wählen und das jeweils passende Verkehrsmittel aussuchen zu können, ist ein wichtiges Stück Freiheit (...) in Jena. Wir wollen unsere Stadt und ihre Bewohner im wahrsten Sinne des Wortes voranbringen. Dazu gehört es natürlich, die Vernetzung von Bus, Bahn, Rad- und Fußgängerverkehr voranzutreiben." 

Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania zeigt sich erfreut über die Auszeichnung als "Mobilitätsknoten des Jahres 2019": „Die Auszeichnung verdeutlicht, dass sich die Anstrengungen der vergangenen Jahre für eine gute Verkehrsinfrastruktur sowie eine Anbindung an das regionale und überregionale Verkehrsnetz ausgezahlt haben." Zugleich betonte er, dass die Auszeichnung ein Ansporn sei, den Mobilitätsstandort Saalfeld/Saale in Zukunft nachhaltig zu fördern und auszubauen, um auf diese Weise die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung der Stadt voranzutreiben.  

Martin Huber, Leiter des Amtes Verkehr und Straßenwesen der Stadt Hamburg: "Hamburg hat zum Fahrplanwechsel 2019/2020 eine Angebotsoffensive bei Bus und Bahn auf den Weg gebracht und wird diesen Weg weiter verfolgen. Die Flexibilität des Bussystems ist dabei im Gesamtkontext des ÖPNV von großer Bedeutung. Einen wichtigen Aspekt umweltfreundlicher Mobilität bildet zudem unser Ziel, ab 2020 nur noch lokal emissionsfreie Busse zu beschaffen. (...) Gerade für eine Metropole wie Hamburg sehen wir es aber auch als einen wichtigen Baustein an, Mobilitätsangebote bestmöglich miteinander zu verknüpfen. Hier sind wir u.a. mit sogenannten „Switchh-Punkten“ auf einem guten Weg, die Kombination von ÖPNV, Radverkehr und Car-Sharing zu vereinfachen."

Professor Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau der Stadt Oldenburg: „Die Verleihung des Preises (...) unterstreicht unsere Anstrengungen für einen leichteren Umstieg von einem Verkehrsmittel in das andere. Kurze Wege, gute Orientierung eine zentrumsnahe Lage sind der Schlüssel zum Erfolg. (...) Noch in 2019 wird der Verkehr in die Region durch eine Verdoppelung des Bustaktes verbessert."

Um in der Öffentlichkeit ein Zeichen zu setzen und Städte beziehungsweise Gemeinden auszuzeichnen, die vorbildhaft verschiedene öffentliche Verkehrsmittel miteinander vernetzen und moderne, multimodale Mobilität ermöglichen, hat der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer 2017 erstmalig den Preis "Mobilitätsknoten des Jahres" ausgelobt. Die Auszeichnung wird in vier Kategorien entsprechend verschiedener Einwohnerzahlen vergeben, in diesem Jahr zum zweiten Mal. (mp)

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